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Business-Monitore und LFDs kommen zurück

15. Dezember 2021, 10:49 Uhr | Michaela Wurm | Kommentar(e)

Fortsetzung des Artikels von Teil 1

Engpässe und Inflation

Entwicklung der durchschnittlichen Verkaufspreise von Monitoren und LFDs in Deutschland
Grafik 2: Entwicklung der durchschnittlichen Verkaufspreise von Monitoren und LFDs in Deutschland
© Context

Einer der interessantesten Punk-te bei den Monitor-Daten ist für Bradley die Veränderung der durchschnittlichen Verkaufs-
preise (ASPs) im Juli 2021. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum registriert Context hier einen Anstieg von 12,3 Prozent (Grafik 2).

Dies ist seiner Meinung nach das Ergebnis einer Reihe von Faktoren, darunter die Lieferprobleme und die steigende Logistikkosten sowie die Auswirkungen der Inflation im Verlauf der Pandemie. Das habe bei den Distributoren zu einer vergleichsweise positiven Umsatzentwicklung bei Business-Modellen (plus 9,7 Prozent im Jahresvergleich) im Vergleich zu den verkauften Stückzahlen geführt.

Firmen investieren in teurere Produkte

Die größten Zuwächse bei der Betrachtung des Marktes nach Preissegmenten registriert Context in der Preisklasse von 260 bis 320 Euro. Hier betrug der Preisanstieg für Business-Modelle 39,3 Prozent im Jahresvergleich. Am stärksten legten die Consumer-Produkte in der Preisklasse 200 bis 260 Euro zu (55,3 Prozent im Jahresvergleich). Dieser Zuwachs ging zu Lasten der Einsteigergeräte in einer Preisklasse von 80 bis 120 Euro (minus 40 Prozent im Jahresvergleich), bei der sowohl Consumer- als auch Business-Monitore im Vergleich zum Juli letzten Jahres deutliche Absatzrückgänge verzeichneten. Sean Bradley wertet das als Zeichen dafür, dass Unternehmen wieder verstärkt bereit sind, mehr zu investieren und auch teurere Display-Produkte zu kaufen.


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