Sharp NEC Display Solutions Europe

Display-Joint-Venture “sharpisiert” das Portfolio

5. Juli 2022, 7:29 Uhr | Michaela Wurm | Kommentar(e)
Matthias Hartmann, General Manager Sales DACH beim Joint-Venture Sharp NEC Display Solutions
Matthias Hartmann, General Manager Sales DACH beim Joint-Venture Sharp NEC Display Solutions
© Sharp NEC Display Solutions Europe

Zwei Jahre nach der Gründung des Joint Ventures hat Sharp NEC Display Solutions Europe die Organisationen, Partnersysteme und Portfolios beider Unternehmen zusammengeführt. Nach Corona-Einschränkungen, Liefer- und Komponenten-Engpässen will das Gemeinschaftsunternehmen jetzt frisch durchstarten.

Bereits vor zwei Jahren haben Sharp und NEC das Geschäft mit professionellen Display-Lösungen in einem Joint-Venture zusammengeführt. Aber erst zum Start des neuen Geschäftsjahres am 1. April 2022 waren die Organisationen, Portfolios und Partnersysteme so weit konsolidiert, dass das Joint Venture zum normalen Geschäftsbetrieb übergehen konnte.

Allzu ruckelig sei die Integration nicht verlaufen, berichtet Matthias Hartmann, General Manager Sales DACH bei Sharp NEC, im Gespräch mit ICT CHANNEL. Ende 2021 seien die ersten Effekte sichtbar geworden. Jetzt mit dem neuen Geschäftsjahr “wollen wir auch von außen als Sharp NEC wahrgenommen werden.“

Auch die Portfolios beider Brands wurden zusammengeführt. Erstmals wurde das vereinte Portfolio Mitte Mai auf der ISE in Barcelona öffentlich präsentiert.

Der kleinere Sharp-Bereich kam eher aus dem ProAV- und Digital-Signage-Bereich mit einem Schwerpunkt bei interaktiven Displays und Touch. NEC brachte seine Stärken im LED-Segment und bei Desktop-Displays ein. In vielen Bereichen ergänze man sich sehr gut, es gebe nur wenige Überschneidungen. Jetzt sei die Herausforderung, die gewachsene Zahl der Display-Linien gut zu erklären und zu positionieren, so Hartmann, denn „die Komplexität nimmt zu.“

Zunächst werden einige Serien zusammen weiterlaufen, später werde es dann gemeinsame Produktlinien geben. Die werden dann aber primär unter dem Sharp-Brand laufen. Hartman spricht von einer „Sharpisierung“ des Portfolios. Der NEC-Brand werde nicht verschwinden, zumal es ja Produktbereiche gebe, die nicht von Sharp übernommen wurden.  Aber bei Sharp NEC dürfte der NEC-Brand künftig keine Rolle mehr spielen. 

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