Ultrawide-Monitore von 34 bis 37,5 Zoll

Elf XXL-Monitore im direkten Vergleich

ICT CHANNEL Testlab
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Durch ihre große Desktop-Anzeigefläche machen Ultrawide-Monitore ab 34 Zoll das ­ Arbeiten besonders komfortabel. Was die XXL-Produktivsysteme in der Praxis leisten, zeigt unser Vergleichstest.

Welcher Ultrawide-Monitor eignet sich am besten für den Business-Einsatz? Um diese Frage zu beantworten, haben wir elf aktuelle Geräte im Testlabor versammelt und dort auf Herz und Nieren geprüft. Die Business-Monitore im Vergleich haben jeweils ein Ultrawide-Bildformat von 21:9 beziehungsweise 24:10 und bieten mit Bildschirmdiagonalen von 34 bis 37,5 Zoll reichlich Platz auf dem Desktop. Obwohl die Displays zwischen 380 und 1.500 Euro kosten, nehmen sie sich bei der Bildqualität wenig. Jeder Mitspieler aus der Monitor-Elf überzeugt im Test mit gut abgestimmten Bildparametern und lässt sich ohne weitere Einstellungen sofort für Office & Co. nutzen. Bei ihren übrigen Talenten und Einsatzgebieten unterscheiden sich die getesteten Modelle aber durchaus deutlich voneinander.

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Überblick: Business-Monitore im Test

Acer: Günstigster Business-Monitor mit USB-C

Acer CB342CKC
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Mit rund 480 Euro (Preis im Handel) ist der „Acer CB342CKC“ einer der günstigsten Monitore im Test, kann sich bei der Ausstattung aber ohne weiteres mit teureren Mitbewerbern messen.

Der 3.440 x 1.440 Pixel (UWQHD) auflösende 34-Zöller verzichtet auf eine gewölbte Bildschirmoberfläche und setzt stattdessen auf ein blickwinkelstabiles IPS-Panel. Mit der DisplayHDR 400-Zertifizierung zieht er ein weiteres Ass aus dem Ärmel. Denn diese bedeutet, dass der Monitor HDR-Inhalte darstellen kann, wenngleich der HDR-Effekt wegen der maximalen Displayhelligkeit von 417 cd/m² und der Limitierung auf den sRGB-Farbraum nicht sehr spektakulär ausfällt. Bei Standard-Bildinhalten liefert der Acer ein durchschnittlich 338 cd/m² helles Bild ab, was für den Office-Einsatz mehr als ausreicht.

Zu seinen Videoschnittstellen gehört neben Standards wie HDMI und DisplayPort auch ein vielseitig nutzbarer USB-C-Port. Der nimmt den USB-3.0-Hub des Monitors in Betrieb, fungiert als zusätzlicher DisplayPort und lädt Mobilgeräte mit bis zu 65 Watt auf.

AOC: Passend für helle Büro-Umgebungen

AOC CU34P2A
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AOC stapelt mit dem „CU34P2A“ nicht nur beim Preis tief. Der in Online-Shops für 450 Euro erhältliche Business-Monitor erreicht laut Hersteller eine Displayhelligkeit von 300 cd/m². Im Testlabor bringt es der CU34P2A im Mittel allerdings schon auf 405 cd/m² und erzielt in der Spitze sogar bis zu 432 cd/m². Seine hohen Leuchtreserven machen den AOC ebenso wie den Philips Brilliance 346P1CRH ideal für den Einsatz in hellen Büro-Umgebungen.

Das im Radius von 1,5 Metern (1500R) gewölbte VA-Panel sorgt zudem dafür, dass Betrachter die gesamte Bildschirmfläche leichter erfassen können, was ein entspannteres Arbeiten erlaubt als bei einem flachen Bildschirm. Ebenfalls für einen besseren Überblick sorgt der Picture-in-Picture-Modus, mit dem der Monitor zwei Signalquellen gleichzeitig darstellt. Einziges Ausstattungsmanko: USB-C fehlt dem AOC.

Dell: Videokonferenz-Profi mit Teams-Zertifizierung

Dell C3422WE
© Dell

Videokonferenzen sind das Metier des netzwerkfähigen „Dell C3422WE“. Einmal, weil der 34-Zöller über eine Windows-Hello-kompatible 5-MP-Webcam mit zwei Mikrofonen verfügt, die sich zum Schutz der Privatsphäre platzsparend im Gehäuse versenken lässt. Auf der Videokonferenz-Schiene fährt es sich mit dem C3422WE zweitens so gut, weil er ein Microsoft-Teams-zertifizierter Bildschirm ist, laut Dell sogar der weltweit erste im 34-Zoll-Curved-Format.

Die Teams-Funktionen stellt der C3422WE über Touch-Tasten bereit, mit denen Anwender auf Knopfdruck an Meetings teilnehmen können. Parallel dazu informiert eine LED-Anzeige über eingehende Benachrichtigungen. Die Teams-Tasten sitzen auf einer stoffbeschichteten Leiste unterhalb des Displays. Sie beherbergt auch die Stereo-Lautsprecher, die eine Leistung von 2x 5 Watt bieten.


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