Lieferengpässe und steigende Preise

Monitore bleiben gefragt und rar

4. Januar 2022, 8:16 Uhr | Michaela Wurm | Kommentar(e)

Fortsetzung des Artikels von Teil 2

Run auf Business-Modelle

Thomas Müller, Vice President Sales and Marketing West Europe bei Viewsonic
Thomas Müller, Vice President Sales and Marketing West Europe bei Viewsonic
© Viewsonic

Mehr als zufrieden mit dem Monitor-Geschäft zeigen sich auch Thomas Müller, seit kurzem Vice President Sales and Marketing West Europe, und Dominic Mein, Director DACH bei Viewsonic, im Gespräch mit ICT CHANNEL.

„Wir hatten ein sehr starkes 1. Halbjahr 2021 und auch das 2. Halbjahr hat sich bisher sehr positiv entwickelt“, so Müller. Außerdem sei bei Viewsonic eben nicht nur das Consumer-Geschäft gewachsen, betont Mein: „Bei uns war letztes Jahr auch der B2B-Anteil sehr hoch. Wir hatten Ende 2020 einen Run auf Business-Modelle mit ergonomischen Features.“

Auch 2021 waren natürlich die Mainstream-Modelle besonders gefragt, bestätigt Müller. Aber jetzt verlagere sich die Nachfrage auch auf deutlich größere Formate: „24 Zoll ist in Deutschland immer noch Standard, aber für den modernen Arbeitsplatz steigt die Nachfrage nach größeren Displays. Also von 27 bis 32 Zoll. Die Nachfrage nach 34 Zoll ultrawide mit USB-C ist enorm.“

„24 Zoll ist Standard, aber hier wird die Nachfrage durch die schlechte Verfügbarkeit gedrückt“, berichtet Mein. „Wir sehen hier keine echten Zahlen, was möglich gewesen wäre.“

Schuld seien die anhaltenden Lieferengpässe, auch Materialengpässe, Kostensteigerungen und die gestörte Logistikkette, so Müller „Das beschäftigt uns sehr. Es gibt Produkte, die es mehr, und andere, die es weniger betrifft. Da werden dann etwa Neuentwicklungen weiter nach hinten geschoben. Aber alles in allem entwickelt sich unser Geschäft sehr erfolgreich, vor allem im B2B und im Bildungsbereich.“

Auch er ist davon überzeugt, dass die Engpässe noch nicht überwunden sind. „Die werden im 1. Halbjahr sicher weiter Probleme bereiten. Das bestätigt auch unser Feedback aus Asien.“


  1. Monitore bleiben gefragt und rar
  2. Engpässe und Inflation
  3. Run auf Business-Modelle

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