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Fehlende gesicherte Perspektiven

Nächste IFA erst wieder 2022

19. Mai 2021, 12:46 Uhr   |  Michaela Wurm | Kommentar(e)

Nächste IFA erst wieder 2022
© Messe Berlin

Die Messe Berlin zieht die Reißleine: Die IFA 2021 sei aufgrund fehlender gesicherter Perspektiven nicht wie geplant im September durchführbar. Die nächste IFA soll erst 2022 wieder stattfinden.

Die IFA 2021 findet nicht wie geplant im September als physisches Live-Event statt. Das haben die Ausrichter, die Messe Berlin und die gfu, beschlossen. Als Grund nannten sie die fehlenden gesicherten Perspektiven, für Messe wie Aussteller: »Für global agierende Unternehmen, die sich im Rahmen einer Leitmesse wie der IFA präsentieren, wird mehrere Monate vor Veranstaltungsbeginn eine Budgetierung zwingend notwendig. In der gegenwärtigen Pandemiesituation fehlen jedoch Rahmenbedingungen, die hierfür eine verlässliche und verbindliche Grundlage bieten«, so die Mitteilung.

Erst 2022 werde die IFA wieder als vollumfassendes Live-Event auf dem Berliner Messegelände.

Marken und Hersteller aus der gesamten Technologiebranche hätten zwar im Vorlauf Interesse bekundet, zur IFA 2021 nach Berlin zu kommen, so Kai Hillebrandt, Aufsichtsratsvorsitzender der gfu. »Aktuell existieren jedoch zu viele Unwägbarkeiten. Eine Messeteilnahme lässt sich daher zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht verantwortungsvoll planen.«

Die Konsequenz sei nicht leichtgefallen. Aber »die globale Pandemieeindämmung, inklusive der Einführung der Impfprogramme, wie auch die Wiederaufnahme des internationalen Reiseverkehrs, erfolgten nicht in dem erhofften Tempo. Angesichts dieser Entwicklung war diese schwierige und enttäuschende Entscheidung unvermeidbar«, erklärt Martin Ecknig, CEO der Messe Berlin.

Die Vorbereitungen für das Live-Event »Berlin Photo Week« in der Arena Berlin und für die »Shift Mobility« würden aber wie geplant fortgeführt.

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