Schwerpunkte

Jacobson gegen Icahn

Neue Runde im Streit um Xerox-Verkauf an Fujifilm

07. Mai 2018, 15:47 Uhr   |  Peter Tischer | Kommentar(e)


Fortsetzung des Artikels von Teil 1 .

Doch statt der beiden Investoren ist der scheinbar abgesägte Xerox-CEO offenbar doch der lachende Sieger im Machtpoker. Wie die Unternehmensführung von Xerox nun mitteilt, ist die nach dem Urteil getroffene Einigung mit den beiden Großinvestoren bereits wieder hinfällig. Jetzt soll Jacobson nicht nur seinen Posten behalten, sondern Icahn und Deason bekommen auch nicht die zuvor vereinbarten Sitze im Verwaltungsrat.

Damit dürften die Verhandlungen um den Verkauf an Fujifilm wieder Fahrt aufnehmen, schließlich hatte die Einigung bislang vorgesehen, dass der Verkauf noch einmal auf den Prüfstand kommt. Natürlich ließ eine Reaktion der beiden geschlagenen Investoren nicht lange auf sich warten. Sie werfen der Xerox-Geschäftsführung vor, die Einigung absichtlich torpediert zu haben, indem sie vor Gericht plötzlich noch weitere Zusicherungen eingefordert habe.
Vor allem bei Fujifilm dürfte man sich über die neueste Entwicklung die Hände reiben. Schließlich hatten die Japaner direkt nach dem Urteil angekündigt, dagegen vorzugehen und die getroffene Vereinbarung vor Gericht anfechten zu wollen.

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