Rückzug aus dem Office-Druck

Oki richtet sich neu aus

Oki-Channelchef Olaf Sepold
Oki-Channelchef Olaf Sepold
© Oki

Oki kann dem ruinösen Preis- und Wettbewerbsdruck im Office-Segment nicht mehr standhalten. Der japanische Hersteller zieht sich aus dem Geschäft mit Bürodruckern zurück und sucht sein Heil in vertikalen Nischen. Channelchef Olaf Sepold erläutert, was das für die übrig gebliebenen Partner bedeutet.

Das reine Hardwaregeschäft ist brutal. Davon können nicht nur PC-Hersteller ein Lied singen. Auch Anbieter von Peripheriegeräten wie Drucker, Monitore und Eingabegeräten bekommen den Preis- und Konkurrenzdruck verstärkt zu spüren. Immer mehr von ihnen suchen deshalb das Heil im Lösungsgeschäft oder einer stärkeren Spezialisierung. Einige Drucker-Anbieter Hersteller wie Ricoh, Konica Minolta oder Canon verfolgen die Strategie, sich durch Aufkäufe von Softwareentwicklern oder Systemhäusern entlang der Wertschöpfungskette zum Lösungsanbieter weiterzuentwickeln.

Der japanische Drucker-Hersteller Oki versucht es jetzt mit dem Ausstieg aus dem Volumengeschäft und einer Fokussierung auf vertikale Märkte.

Vorausgegangen war bereits ein kompletter Rückzug aus dem US-Markt, der zu Spekulationen führte, das könne auch in Europa geschehen. Denen will Oki entgegentreten. Gerade das Deutschlandgeschäft sei absolut ein Profit-Treiber, erklärt Marketingchef Kay Strucks im Gespräch mit ICT CHANNEL. „Das ist eine völlig andere Situation.“ Der Konzern werde sich deshalb auch weiter in Europa engagieren.


  1. Oki richtet sich neu aus
  2. Seitenpreiskonzepte abgekündigt
  3. Weltweit in die Nische
  4. Vertriebler mit Beraterkompetenz

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