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CRN-Exklusiv-Interview mit Ricoh-Chef Uwe Jungk

Ricoh verfolgt Multivendor-Strategie

19. September 2012, 13:43 Uhr   |  Nadine Kasszian | Kommentar(e)


Fortsetzung des Artikels von Teil 2 .

Zu starke Abhängigkeit von einem Großkunden

CRN: Es birgt ein gewisses Risiko ein Unternehmen zu kaufen, das in die Insolvenz gerutscht ist. Wieso sind Sie so sicher, dass Sie die Geschäfte wieder auf Erfolgskurs führen können?

Jungk: Ricoh hat eine gewissen Erfahrung in diesem Bereich, da wir schon in der Vergangenheit insolvente Unternehmen gekauft haben. Es ist wichtig, die Gründe für den Antrag auf Gläubigerschutz zu analysieren. ADA war viel zu stark abhängig von einem Großkunden, was mit der Historie des Systemhauses zusammenhängt. Diesen Fehler werden wir nicht wiederholen. Daher muss das Geschäft auf eine breite Basis gestellt werden.

CRN: Wie hoch soll denn in Zukunft der Anteil sein, den Ihre Service-orientierten Geschäftsbereiche zum Umsatz beitragen?

Jungk: Unser Ziel ist es, dass die IT-Services zusammen mit Outsourcing und Producting Printing einen Umsatzanteil von rund 30 Prozent ausmachen. Mit dem Kauf von ADA sind wir diesem Vorhaben schon ein großes Stück näher gekommen. In diesem Jahr erwarten wir einen Gesamtumsatz von rund 600 Millionen Euro – das bedeutet, dass die genannten Geschäftsbereiche rund 160 bis 180 Millionen Euro beisteuern werden.

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1. Ricoh verfolgt Multivendor-Strategie
2. Konzentration auf den Mittelstand
3. Zu starke Abhängigkeit von einem Großkunden

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