ICT- CHANNEL-Interview

„Wchtige Papierdokumente im Homeoffice oft nicht verfügbar“

10. Mai 2022, 12:46 Uhr | Michaela Wurm | Kommentar(e)
Reto Morger, Senior Manager Business Development Large Enterprise DACH bei Xerox
Reto Morger, Senior Manager Business Development Large Enterprise DACH bei Xerox
© Xerox

Die Trends zu Homeoffice und hybridem Arbeiten verändert auch das Geschäftsmodell der Drucker- und MPS-Anbieter. Wie diese sich darauf einstellen, dass Firmen ihre Arbeitsflächen und Druckerflotten verkleinern, erläutert Xerox-Manager Reto Morger im Interview mit ICT CHANNEL.

ICT CHANNEL: Durch die Corona-Pandemie arbeiten noch immer viele Mitarbeiter im Homeoffice. Einige Unternehmen haben bereits angekündigt, dass sie ihren Angestellten auch langfristig ein Recht auf Homeoffice einräumen werden. Welche Herausforderungen ergeben sich daraus für die Druckerbranche beziehungsweise für MPS-Vereinbarungen?

Reto Morger: Die Corona Pandemie hat das gewohnte Büroleben auf den Kopf gestellt; Telefonkonferenzen Cloud-Services und Collaboration-Software haben ebenso an Bedeutung gewonnen wie das Konzept von Managed Print Services (MPS), insbesondere jene, die auch Heimarbeitsplätze miteinschließen. Diese Entwicklung wird sich fortsetzen, auch wenn der Bürobetrieb momentan wieder zunimmt. Dieser veränderte Fokus bewirkt einen verstärkten Trend hin zur Reduktion von Büroflächen und einen noch prägnanteren Konsolidierungswillen bei Druckern. Hier besteht die Herausforderung, Kunden bei Redimensionierungen von Druckerflotten die Vorteile einer Erneuerung nahezubringen und auch Homeoffice-Geräte mit in den MPS Service aufzunehmen.

 

ICT CHANNEL: Inwiefern können MPS dazu beitragen, die Nachhaltigkeitsstrategie von Unternehmen zu unterstützen?

Morger: Die Betrachtung von Nachhaltigkeitsaspekten, die über die eigentliche Produktionskette hinausgehen und Themen wie Reporting und Reduktion beziehungsweise Kompensation von CO2 beinhalten, sind ein wichtiger Bestandteil der meisten MPS Services. Solche Verbesserungsmaßnahmen können Unternehmen entweder eigenständig in Projekten umsetzen – falls es dort Verantwortliche für das Thema Nachhaltigkeit gibt – oder einfach vom MPS Service Provider durch einen Zusatzservice beziehen.

 

ICT CHANNEL: Welche Argumente sprechen allgemein für MPS?

Morger: Derzeit führen in vielen Unternehmen das Verwalten von Papierdokumenten und manuelle Geschäftsprozesse noch zu erheblichen Ineffizienzen oder verunmöglichen teilweise einzelne Arbeiten, da wichtige Papierdokumente im Homeoffice oder unterwegs schlicht nicht verfügbar sind. Genau an dieser Stelle kann MPS Abhilfe schaffen – MPS-Anbieter können mit ihrem fundierten Wissen und durch ihr breites Angebot von Digitalisierungsgeräten, Software für Dokumentenmanagement und Geschäftsprozessautomatisierung viele Arbeitsprozesse von Firmen digitaler und somit effizienter gestalten.


  1. „Wchtige Papierdokumente im Homeoffice oft nicht verfügbar“
  2. Redimensionierung der Druckerflotten

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