Netzwerkfirmen

Aruba Networks und Alcatel-Lucent formieren Joint-Venture

11. September 2007, 17:34 Uhr | Bernd Reder

Ein Gemeinschaftsunternehmen bauen Wireless-LAN-Spezialist Aruba Networks und der Netzausrüster Alcatel-Lucent auf.

Das Joint-Venture soll Systeme entwickeln, die es dem User erlauben, zwischen drahtgebundenen und funkgestützten Kommunikationssystemen hin und her zu wechseln, Stichwort Fixed-Mobile-Convergence.

Aruba Networks stellt dazu WLAN-Switches zur Verfügung, speziell die »Mobility Controller« der Reihe Aruba 200, 800, 2400 und 6000. Hinzu kommen Access-Points und die »Secure Mobility Software«, mit der sich Funkverbindungen verwalten und gegen Angriffe absichern lassen.

Alcatel-Lucent bringt in das Joint-Venture dagegen LAN-Switches, Telekonferenzsysteme sowie seine Unified-Messaging-Produkte ein. Das französische Unternehmen wird auch die Vermarktung der gemeinsamen »Enterprise-Mobility«-Lösung übernehmen.

Bereits seit längerem Partner

Nach einem Bericht unserer Schwesterpublikation Unstrung ist Alcatel-Lucent einer wichtigsten OEM-Kunden von Aruba. Der Hersteller machte in den ersten sechs Monaten des laufenden Geschäftsjahres gut 21 Prozent seines Umsatzes mit Alcalu.

Zu den schärfsten Konkurrenten von Alcatel-Lucent und Aruba auf dem Sektor Fixed-Mobile-Convergence gehört Cisco Systems. Der Netzwerkhersteller hat sich mit Nokia zusammengetan, um entsprechende Lösungen zu entwickeln.

Nokia wiederum hat vor einigen Tagen zusammen mit Avaya ein FMC-Produkt präsentiert (wir berichteten). One X Mobile Dual Mode erlaubt es Nutzern von »E61«-Smartphones von Nokia über Wireless-LANs und Mobilfunknetze Gespräche zu führen. Der Übergang von einem zum anderen Netz erfolgt auf Knopfdruck.

www.alcatel-lucent.de

www.arubanetworks.com


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