Lablog Online: Clients ohne Platten

Aus dem Testlabor: NFS kommt zu neuen Ehren

18. September 2008, 16:44 Uhr | Andreas Stolzenberger | Kommentar(e)

Fortsetzung des Artikels von Teil 1

Aus dem Testlabor: NFS kommt zu neuen Ehren (Fortsetzung)

Anschließend wird der Kernel und die initiale RAM-Disk des Systems in das Tftp-Root-Verzeichnis des PXE-Servers kopiert und dessen Konfiguration entsprechend modifiziert.

Startet nun eine Labormaschine über PXE, erhält sie ein Auswahlmenü mit verschiedenen Optionen. Zum einen kann der Labortechniker eine interaktive Installation von Centos oder Ubuntu anwählen. Zum anderen steht eine Reihe von Live-Systemen mit NFS-Root zur Auswahl.

Mit Hilfe dieser sehr einfachen Methoden und dem Konfigurationsaufwand von etwa einer Stunde kann das Laborteam nun binnen weniger Minuten Clients mit einer der vorgefertigten NFS-Linux-Instanz hochfahren. Jetzt lassen sich auch Hardware-nahe Programme und Treiber testen, was mit virtuellen Maschinen nicht geht.

Dank der bislang guten Erfahrungen mit Diskless-Clients wird Network Computing diesen Service ausbauen. Der zuständige PXE-/DHCP-/NFS-Server erhält weitere LAN-Adapter, damit es zu keinen Flaschenhälsen kommt. Außerdem hinterlegt Network Computing auch Server-Instanzen von Linux und anderen Unix-Systemen wie Solaris oder BSD.


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