Wieder Differenzen mit US-Zentrale

Avaya-Chef Gallmann gibt erneut auf

7. April 2009, 10:10 Uhr | | Kommentar(e)

Fortsetzung des Artikels von Teil 1

Gallmann ist kein US-Statthalter

Wer als US-Unternehmen glaubt, mit Gallmann lediglich einen Statthalter in Deutschland zu installieren, der weitgehend frei von lokalen strategischen Entscheidungen gehalten werden kann, täuscht sich. Im Oktober 2006 kam es zwischen Gallmann und Microsoft zu einem in dieser Form ungewöhnlichen öffentlichem Zerwürfnis.

Der Geschäftsführer Microsoft Deutschland beklagte damals öffentlich und in dieser Form einmalig, dass seine strategischen Ziele im Redmond wenig Gehör finden. Er, Gallmann, beobachte eine »starke Verlagerung von Entscheidungsspielräumen in die Corporation«. Gallmann zog die Konsequenzen und verließ zur Überraschung von Partnern und Mitarbeitern von Microsoft in Deutschland den Softwarekonzern (CRN berichtete).


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