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Digitalpolitischer Parteiencheck

Bitkom startet Digital-Wahlomat zur Bundestagswahl 2021

20. Juli 2021, 11:36 Uhr   |  Michaela Wurm | Kommentar(e)

Bitkom startet Digital-Wahlomat zur Bundestagswahl 2021
© New Africa - AdobeStock

Der Bitkom bietet für die kommende Bundestagswahl einen digitalpolitischen Parteiencheck an. Der „Bitkomat“ vergleicht die eigenen digitalpolitischen Präferenzen mit den Positionen der Parteien bei Themen wie digitale Bildung, Upload-Filter oder Cyber-Sicherheit.

Ob Homeoffice, Homeschooling oder digitale Verwaltung – die Corona-Situation hat gezeigt, wie wichtig die Digitalisierung in nahezu allen Bereichen ist. Für die kommende Bundestagswahl muss die Gretchenfragen an alle Parteien eigentlich lauten „Wie hast du's mit der Digitalisierung?“.

Wer das wissen und in seiner Wahlentscheidung berücksichtigen möchte, kann dafür jetzt ein brandneues Tool des Bitkom nutzen. Der Branchenverband bietet mit dem „Bitkomat“ einen digitalpolitischen Parteiencheck zur Bundestagswahl 2021an.

Ähnlich wie der bekannte „Wahl-O-Mat“ hilft das Tool die eigenen digitalpolitischen Präferenzen mit den jeweiligen Positionen der im Bundestag vertretenen Parteien zu vergleichen. „Die Coronapandemie hat eindrücklich gezeigt, wie wichtig die Digitalisierung in Verwaltung, Wirtschaft, Bildung oder zum Beispiel im Gesundheitswesen ist – und wo es in Deutschland Handlungsbedarf gibt“, erklärt Bitkom-Präsident Achim Berg. „Mit dem Bitkomaten können die Bürgerinnen und Bürger nun überprüfen, welche digitalpolitischen Aktivitäten die Parteien in der nächsten Wahlperiode in den Mittelpunkt stellen wollen und dies mit ihren persönlichen Präferenzen abgleichen.“

Im Bitkomat werden 29 politische Themen aus den Bereichen Politik & Verwaltung, Wirtschaft & Arbeit, Alltag & digitales Leben, Bildung & Teilhabe, Sicherheit & Datenschutz sowie Infrastruktur & Souveränität überprüft. Der Bitkom hat die im Bundestag vertretenen Parteien zuvor um ihre entsprechenden Positionen gebeten, wobei CDU und CSU zusammen geantwortet haben.

Die Nutzer können die Themen Schritt für Schritt durchspielen. Der Bitkomat vergleicht die persönliche Präferenz mit den Antworten der Parteien und zeigt am Ende, welche Parteien den eigenen Vorstellungen wie stark entsprechen. Der Bitkomat wird wissenschaftlich begleitet von der NRW School of Governance, einer Einrichtung der Universität Duisburg-Essen. Dort entsteht eine wissenschaftliche Kontextualisierung der Parteiangaben, um die der Bitkomat knapp zwei Monate vor der Wahl noch erweitert wird.

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