Gefahr durch zu schnelle Entscheidungen

Centracon mit Tipps für Virtualisierungsprojekte

12. Juni 2008, 12:06 Uhr | Werner Veith | Kommentar(e)

Das Beratungshaus Centracon sieht ein großes Risiko darin, dass Firmen bei Virtualisierungsprojekten ein wenig passendes Architekturmodell wählen. Das Unternehmen hat daher Tips zu kritischen Punkten für eine erfolgreiche Umsetzung zusammengestellt.

Eine zu große Komplexität von Vorhaben zur Virtualisierung ist für das Beratungshaus Centracon ddie größte Gefahr. Lieber ein etwas kleineres Projekt wählen. Trotzdem darf ein Gesamtbild, wohin das Ganze gehen soll nicht fehlen. Weiter empfiehlt das Unternehmen auf einen Quick-Win des ersten Projekts zu achten. Ein wirtschaftlicher Erfolg hat positive Auswirkungen für Folgeprojekte. Business-Cases dienen für Centracon nicht nur, um den wirtschaftlichen Nutzen sondern auch strategische Möglichkeiten zu beschreiben.

Kompetenzcenter für Virtualisierung bringen alle Beteiligten eines Vorhabens an einen Tisch. Denn das Projekt berührt verschiedene Bereiche wie Netzwerkinfrastruktur, Storage oder IT-Sicherheit. Außerdem hält es Centracon für wichtig, die fachlichen Vorgaben ausführlich zu beschreiben. Dies hilft, dass die Realisierung konkrete Leitlinien bekommt und das Ziel leichter erreicht wird. Aus dem Fachkonzept lässt sich auch ein Funktionsprofil ableiten. Dies wiederum trägt zu einer erfolgreichen Auswahl des Produkts beziehungsweise des Herstellers bei.

Centracon empfiehlt Unternehmen auch, Tools für die Administration der Virtualisierung einzusetzen und Budget dafür bereitzustellen. Akzeptanzprobleme der Nutzer können den Erfolg eines Projekts gefährden. Deshalb ist für das Beratungshaus ein Projektmarketing wichtig. Schon während der Umsetzung eines Projekts gilt es an den anschließenden Betrieb und erfordeliche Anpassungen zu denken. Dies erfordert Ressourcen und Budget.


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