Studie: IP-Datenverkehr

Cisco: Das Zettabyte-Zeitalter beginnt

25. Juni 2008, 11:36 Uhr | Bernd Reder | Kommentar(e)
Vor allem der Anteil der Videos am gesamten IP-Traffice wird laut Cisco bis 2012 drastisch zunehmen.

In seinem »Visual Networking Index« gibt Cisco Systems einen Ausblick darauf, wie sich der IP-Datenverkehr bis 2012 entwickeln wird. Demnach werden in vier Jahren etwa 0,5 Zettabyte (522 Exabyte) an Daten über das Internet und die weltweit vorhandenen IP-Netze transportiert.

Nach Einschätzung von Cisco Systems werden 2012 sechs Mal so viele Informationen über IP-Netze transportiert als 2007. Pro Jahr steigt das Datenaufkommen um 46 Prozent. Das bedeutet, dass es sich alle zwei Jahre fast verdoppelt.

Für 2012 erwartet Cisco, dass pro Monat 44 Exabyte an Daten über das Internet oder andere IP-Netze laufen, etwa Kabel-TV-Netze. An die 32 Exabyte davon entfallen auf Traffic von privaten Nutzern, an die 12 Exabyte auf Daten, die Firmen oder Behörden senden und empfangen.

Ein Viertel der IP-Daten, die Privatleute heute über das Internet transportieren, entfällt auf Videos. Darin nicht eingeschlossen sind Video-Dateien, die über Peer-to-Peer-Netze transportiert werden.

Vor allem Videos sind nach Einschätzung von Cisco auch für den rasanten Anstieg des Bandbreitenbedarfs verantwortlich. Etwa 2010, so der Netzwerkhersteller, wird der Anteil der Video-Daten den aller über P2P-Netze transportierten Files übersteigen.


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  2. IPTV und Videokonferenzen sind im Kommen

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