Dienstleistungen für Rechenzentren

Dell erweitert Data-Center-Dienste in Europa

18. Februar 2008, 14:55 Uhr | Bernd Reder | Kommentar(e)

Mit seinen »Data Center Solutions« (DCS) greift Dell Firmen unter die Arme, die vorhandene Rechenzentren optimieren oder neue aufbauen möchten.

Dell entwickelt auf Wunsch auch herstellerspezifische Hardware für Rechenzentren.
Dell entwickelt auf Wunsch auch herstellerspezifische Hardware für Rechenzentren.

Dell bietet Unternehmen und Forschungseinrichtungen Referenz-Design für Data-Center an. Außerdem entwickelt und fertigt die Firma zusammen mit den Nutzern Hardware, die auf spezielle Anforderungen zugeschnitten ist.

Ein weiterer Bestandteil des DCS-Paketes ist die Optimierung von Data-Center-Komponenten, also Servern, Switches, Storage-Systemen et cetera. Fachleute von Dell passen Systeme so an, dass sie nach Angaben der Firma die bestmögliche Leistung bieten.

Weitere Dienstleistungen sind die Kapazitätsplanung von Rechenzentren sowie die Installation von Servern, Storage-Systemen und anderen Geräten vor Ort beim Anwender.

Cloud Computing für anspruchsvolle Applikationen

Neu im Portfolio ist Cloud Computing, also das Parallelisieren von Rechnern, deren Leistung dann via Internet zur Nutzung bereit steht.

Als Referenzprojekt führt Dell den Suchmaschinenbetreiber Ask.com an. Dieser ließ von Dell eine neue IT-Infrastruktur entwickeln. Ask.com setzt nun Quad-Core-Serversysteme unter Debian Linux ein, die mittels einer selbst entwickelten Software zu einem Cluster zusammengefasst werden.

Ask.com nutzt mehrere 1000 dieser Systeme. Nach Angaben des Suchmaschinen-Spezialisten benötigen die neuen Rechner erheblich weniger Strom. Dies schlägt sich in Energiekosten nieder, die um 18 Prozent tiefer liegen als zuvor.

Cloud Computing kommt vor allem für rechenintensive Anwendungen in Frage, etwa die Simulation komplexer Vorgänge. Klassische Anwender sind dementsprechend Firmen aus der Internet- und Telekommunikationsbranche, der Öl- und Gasindustrie sowie dem Bereich Automobilbau. Auch Universitäten und Technische Hochschulen zählen zu den Zielgruppen.


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