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Cloud Computing und Big Data als Wachstumstreiber

Der deutsche IT-Markt wächst 2015 um 2,4 Prozent

18. Dezember 2014, 11:07 Uhr   |  Werner Fritsch | Kommentar(e)

Der deutsche IT-Markt wächst 2015 um 2,4 Prozent
© IDC / CRN

Während die Umsätze mit Software und IT-Dienstleistungen in Deutschland 2015 relativ kräftig zulegen werden, geht es bei der Hardware wieder bergab, berichtet der Branchenverband Bitkom. Die weiteren Aussichten für den Gesamtmarkt sind laut IDC positiv.

Im kommenden Jahr wird der Umsatz mit Software, Dienstleistungen und Hardware in Deutschland voraussichtlich um 2,4 Prozent auf 79,7 Milliarden Euro zulegen. Das berichtet der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (Bitkom) auf der Grundlage aktueller Prognosen des European Information Technology Observatory (Eito). »Damit wächst der Kernbereich der Bitkom-Branche auch im kommenden Jahr deutlich stärker als die Gesamtwirtschaft«, betont Bitkom-Präsident Dieter Kempf. Das sei auch deshalb ein gutes Zeichen, weil die IT für das Gros der Beschäftigung in den vom Bitkom vertretenen Unternehmen stehe. »Innerhalb von vier Jahren sind in der IT mehr als 120.000 neue Arbeitsplätze entstanden und auch 2015 erwarten wir ein Beschäftigungsplus«, teilt Kempf mit.

Am stärksten wächst wie bereits in den Vorjahren das Geschäft mit Software, das um 5,5 Prozent auf 20,2 Milliarden Euro zulegen wird. Der Umsatz mit IT-Dienstleistungen steigt der Prognose zufolge ebenfalls relativ kräftig um 3,0 Prozent auf 37,4 Milliarden Euro. Als Wachstumstreiber nennen die Experten die Themen Cloud Computing und Big Data. Allein der Geschäftskundenmarkt für Cloud-Lösungen wird nach einer Prognose der Experton Group 2015 voraussichtlich um 39 Prozent auf 8,8 Milliarden Euro zulegen. Das Geschäft mit IT-Hardware entwickelt sich hingegen schwächer. Nach einem unerwarteten Anstieg um 5,8 Prozent in diesem Jahr, zurückzuführen auf Ersatzinvestitionen bei PCs und Notebooks, erwarten die Auguren 2015 einen Umsatzrückgang von 1,2 Prozent auf 22,1 Milliarden Euro. Dabei werden Ausgaben für Desktop-PCs und Notebooks in Summe voraussichtlich rund 10 Prozent zurückgehen. »Die Umsätze in diesem Segment liegen auch im kommenden Jahr über dem Wert von 2013«, ergänzt Kempf.

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2. Bis 2018 jährlich 2,3 Prozent Wachstum

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