Eingabegeräte

Die Geschichte der Computermaus: 40 Jahre – und kein Ende in Sicht

29. Dezember 2009, 6:30 Uhr | Bernd Reder | Kommentar(e)

Fortsetzung des Artikels von Teil 2

Ergnomische geformt: die drahtlose Logitech Mouse Man. Sie nutzte Funkwellen statt einer Infrarot-Verbindung.
Ergnomische geformt: die drahtlose Logitech Mouse Man. Sie nutzte Funkwellen statt einer Infrarot-Verbindung.
Die Track Man Marble arbeitet mit einer Kugel in Verbindung mit lichtempfindlichen Sensoren.
Die Track Man Marble arbeitet mit einer Kugel in Verbindung mit lichtempfindlichen Sensoren.
Ein Klassiker: Die erste optische Maus von Microsoft.
Ein Klassiker: Die erste optische Maus von Microsoft.

1988 – Microsoft liefert seine millionste Maus aus, Logitech seine zweimillionste.

1989 – Logitech löst die Mäuse der Serie 7 durch die Serie 9 ab. Die Serie 9, die für IBM-PCs, PS/2-Rechner und kompatible Computer angeboten wird, ist die erste Retail-Maus von Logitech, die vom ursprünglichen eckigen Design abweicht.

1990 – Microsoft liefert Windows 3.0 aus. Die grafische Benutzeroberfläche zeigt Programme, Dateien und Befehle in Form von kleinen Bildern an, die als Icons bezeichnet werden. Die Maus ist für die Bedienung der neuen Oberfläche unerlässlich und avanciert schnell zum Standardeingabegerät.

Logitech übernimmt die Führung bei der Steigerung der Performance kabelloser Geräte durch den Umstieg von IR-Technologie auf RF (Radio Frequency – Funk). Die Nutzung des 27-MHz-Spektrums für die kabellose Kommunikation hat den Vorteil, dass keine Sichtverbindung zwischen Sender und Empfänger notwendig ist. Außerdem lassen sich via Funk größere Datenmengen über Entfernungen von bis zu zwei Metern transportieren.

1991 – Viele Benutzer führen Windows ein; Microsoft verkauft das Betriebssystem in nur einem Jahr vier Millionen Mal.

Logitech stellt die ergonomische Mouse Man vor, die optimal in der Hand liegt. Das Unternehmen bringt auch eine Linkshänderversion auf den Markt.

Mit der Cordless Mouse Man stellt Logitech die erste kabellose Maus mit RF-Technik vor.

1992 - Logitech liefert seine zwanzigmillionste Maus aus.

1993 – Microsoft stellt eine neue ergonomische Maus vor: die Microsoft Mouse 2.0, die unter dem Code-Namen Carrera entwickelt wurde. Sie wird mit erweiterter Treibersoftware ausgeliefert, die die Kompatibilität mit Windows 3.1 und MS-DOS sicherstellt.

1994 – Logitech bringt mit dem Cyberman den weltweit ersten interaktiven 3D-Controller für Spiele auf den Markt. Er bietet sechs Freiheitsgrade und liefert ein taktiles Feedback.

Logitech aktualisiert die Cordless-Mouse-Man für die Nutzung mit 27-MHz-Funkwellen. Dadurch steigt die Reichweite auf knapp 2 Meter.

1995 – Logitech stellt die Track Man Marble vor. Im Gegensatz zu früheren Mäusen, in denen eine Kugel verwendet wird, die mit mechanischen oder optischen Kodierern verbunden ist, nutzt Track Man Marble eine neue Technik namens »Marble Sensing«. Sie basiert auf einer Kugel mit einer eingebetteten Matrix von lichtempfindlichen Punkten. Außer der Kugel selbst gibt es keine beweglichen Teile mehr.

August: Microsoft bringt Windows 95 auf den Markt und verkauft innerhalb von vier Tagen mehr als eine Million Exemplare. Bis Mitte Oktober sind es weltweit mehr als sieben Millionen Pakete.

1996 – Microsoft bringt die Intellimouse auf den Markt, die das ergonomische Design der Microsoft Mouse 2.0 mit einem Tastenrad kombiniert.

Logitech präsentiert Mouse Man 96 mit Software, die für Windows 95 entwickelt wurde. Zudem liefert der Hersteller seine hundertmillionste Maus aus.

1998 – Microsoft bringt Windows 98 mit Plug-and-Play-Unterstützung für die neue USB-Schnittstelle heraus.

Logitech liefert seine zweihundertmillionste Maus aus und stellt die USB-Wheel-Mouse vor.

1999 – Agilent präsentiert einen optischen Maussensor, der ohne Maus-Pad auskommt. Der Sensor wird die Basis für eine neue Generation von Computermäusen mit präziserer Abtastung.

Microsoft führt optische Mäuse ein.

Logitech stellt PS/2 und USB-Kombi-Mäuse vor. Durch Support für die PS/2-Schnittstelle und das neue USB-Interface können die Anwender mit dieser Maus problemlos von alten auf neue Systeme umsteigen.

2000 – Logitech stellt die erste optische Maus auf Basis des Agilent-Maussensors vor. Der optische Sensor macht den Kugel-Mechanismus traditioneller Mäuse überflüssig.

Logitech liefert seine dreihundertmillionste Maus aus.


  1. Die Geschichte der Computermaus: 40 Jahre – und kein Ende in Sicht
  2. </h1> <p><img src="fileadmin/images/2008/12/RTEmagicC_Logitech_P4.jpg.jpg" title="" /><br>Logitechs erste Maus: die P4</p> <p><strong>1983 </strong>– Januar: Apple präsentiert den Apple Lisa. Der 9995 US-Dollar teure Rechner ist der erste mit einer grafischen Benutzeroberfläche, die mit einer Maus bedient wird.</p> <p>2. Mai. <a href="http://www.microsoft.de">Microsoft</a><!-- CONTENTLINK:###http://www.microsoft.de### --> stellt die Microsoft Mouse vor. Das wegen der beiden grünen Tasten allgemein als -»grünäugige Maus« bezeichnete Gerät kommt zum Preis von 195 US-Dollar in den Handel.</p> <h1>
  3. <p
  4. </h1> <p><strong>2007 </strong>–Die VX-Nano-Cordless-Laser-Mouse for Notebooks kommt. Sie ist mit einem »Plug-and-Forget«-Nano-Empfänger ausgestattet. (»Einmal einstecken, nie mehr ausstecken«).</p> <p><img src="fileadmin/images/2008/12/RTEmagicC_Logitech_V550_Nano.jpg.jpg" title="Die VX Nano Cordless lässt sich an Notebooksanstecken." /></p> <p>Zudem bringt Logitech bringt mit der MX-Air-Rechargeable-Mouse eine hoch flexible Lasermaus auf den Markt. Anwender können mit einer Bewegung aus dem Handgelenk den Mauszeiger positionieren, Optionen selektieren oder Mediendateien wiedergeben.</p> <h1>

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