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Netzwerkanalyse / Performance-Management

Fluke Networks zeigt System für Performance-Management

29. Oktober 2007, 12:21 Uhr   |  Bernd Reder | Kommentar(e)

Mit dem »Visual Performance Manager« von Fluke Networks können IT-Spezialisten die Leistungsfähigkeit von Firmennetzen und Anwendungen überprüfen.

Mithilfe von Visual Performance Manager will Fluke Networks ein Problem lösen, das sich immer mehr Netzwerkfachleuten stellt: die Leistung und Dienstgüte in Corporate Networks durchgängig sicherzustellen. Das gilt nicht nur für die Firmenzentrale, sondern auch die angebundenen Außenstellen.

Das Performance-Management hat an Bedeutung gewonnen, weil immer mehr Echtzeitservices über das Firmennetz laufen. Dazu zählen Voice over IP, Videokonferenzen und Unified-Communications-Dienste.

Das System besteht aus zwei Kernkomponenten. »Visual Uptime Select« und »Netflow Tracker«. »Visual Uptime Select« ermittelt Daten, die für die Verwaltung von Sprach- und Datenanwendungen erforderlich sind. Das Tool erfasst alle Bestandteile des Netzes, inklusive IP-Subnets.

Visual Uptime Select

Mit Visual Uptime Select lassen sich unter anderem MPLS-Infrastrukturen (Multi-Protocol Label Switching) analysieren, bis hinab auf die Ebene von Service-Klassen (CoS). Alle Daten werden in Form von Tabellen und Grafiken darstellt, sodass der Experte auf einen Blick erkennt, wo es »klemmt«.

Das Analysewerkzeug ist modular aufgebaut. Der Anwender kann beispielsweise speziell diejenigen Komponenten ordern, die für die Überwachung von VoIP-Diensten erforderlich sind. »App Flows« wiederum analysiert alle Anwendungen, egal ob sie in der Zentrale oder einer Außenstelle eingesetzt werden.

Netflow Tracker

»Netflow Tracker« wertet die Datenfluss-Informationen von Ciscos »IOS Netflow« aus und liefert dem Fachmann Details zur Auslastung des Netzes und der einzelnen Komponenten.

Dazu sind keine Probes oder verteilte Netzwerkanalyse-Stationen (Appliances) erforderlich. Netflow Tracker nutzt die Daten, die Switches und Router zur Verfügung stellen.

Sie liefern dem Fachmann ein Bild über den Netzwerkverkehr. Dieser kann die Daten bis auf die Paketebene hinab untersuchen.

Auch andere Applikationen unterstützt

Allerdings, so Fluke Networks, lässt sich Visual Performance Manager auch mit anderen Web-gestützten Netzwerkmanagement-Produkte kombinieren.

Offiziell ist Visual Performance Manager seit heute (29. Oktober) verfügbar. Der Preis hängt davon ab, welche Module der Anwender haben möchte.

Besucher der Fachmesse Interop (6. bis 8. Oktober in Berlin) haben die Möglichkeit, vor Ort einen Blick auf Visual Performance Manager zu werfen. Fluke zählt zu den Ausstellern, Partnern und Sponsoren der Veranstaltung.

www.flukenetworks.de

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