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Für iPad Trauung und eigene Ehe riskiert

29. Juni 2010, 13:17 Uhr   |  Werner Veith | Kommentar(e)

Für iPad Trauung und eigene Ehe riskiert

Beinahe hätte ein iPad eine Trauungszeremonie in eine Katastrophe verwandelt. (Quelle: Fotolia, Mat Hayward)

Als begeisterter iPad-Nutzer hat ein Pastor in den USA das Apple-Gerät für die Trauung eines befreundeten Paars eingesetzt. Um ein Haar hätte das iPad aber die Zeremonie gestört und den eigenen Ehe-Frieden gefährdet.

Das iPad hat seiner kurzen Zeit der Existenz schon viele Fans gefunden. Zu diesen gehört auch ein amerikanischer Pastor. Er findet es cool, als Early-Adapter den Tablet-Rechner von Apple auch für die Trauungszeremonie eines befreundeten Paares einzusetzen. Allerdings ist er ein hohes Risiko eingegangen, sowohl gegenüber seinen Freunden als für seine eigene Ehe. Er berichtet auf Gizmodo, wie ihn das iPad beinahe in Stich gelassen hätte.

Wenig Gefallen findet die Idee bei der Frau des Pastors. Der Gedanken ist für sie abstoßend. Wenn etwas passiere, könne sich ihr Mann auf etwas gefasst mache, gibt sie ihm zu verstehen. Er ignoriert dies jedoch: Am Ende würde das Vertrauen in Steve Jobs recht behalten, so seine Gedanken.

Das Unheil naht jedoch in der Mitte der Traungszeremonie: Der iPad wird zu heiß. Er verabschiedet sich mit einer Temperaturwarnung, dass er nun Kühlung brauche.

Die Panik droht den Pastor zu erfassen. Trotzdem verliert er nicht den Kopf: Gott sei Dank ist gerade der Vater der Braut dabei, eine längere Passage vorzulesen. So wird das iPad aus seiner Hülle genommen und unter den Stuhl der Ehefrau gelegt - zur Abkühlung. Auch sie weiß, was die Stunde geschlagen hat.

Diese Geschichte würde vermutlich nicht online stehen, wenn sie kein Happy End hätte. Die meisten haben während der Trauungszeremonie wohl nichts von der Beinahe-Katastrophe mitbekommen. Unverbesserlich ist auch der Pastor: Er würde im Nachhinein seine Entscheidung nicht ändern.

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