Data-Center: Green-IT

Green Computing noch keine Realität

24. September 2007, 12:52 Uhr | Bernd Reder

Gute Vorsätze gibt es eine Menge, aber die wenigsten Rechenzentren arbeiten tatsächlich schon mit energieeffizienten Technologien.

CEOs und CIOs sind laut einer Studie des NAS-Herstellers (Network-Attached-Storage) Onstor maßgeblich dafür verantwortlich, dass der Trend in Richtung Green Computing geht, also umweltschonende PCs, Server, Speichersysteme und Switches.

Gut 48 Prozent der Befragten sagten, dass dies in ihrem Unternehmen der Fall sei. Bei der Umsetzung sind allerdings noch lange nicht alle Unternehmen so weit. Nur 36 Prozent gaben an, dass sie bereits eine entsprechende Initiative für ihr Rechenzentrum gestartet haben.

Über 58 Prozent haben noch keine konkreten Pläne, was »Green IT« betrifft oder haben das Thema noch nicht einmal diskutiert.

Problembewusstsein vorhanden

Die ständig steigenden Kosten für Energie und Kühlung sehen fast 75 Prozent der Unternehmen als Grund, um die Entwicklung von umweltfreundlicheren Rechenzentren voranzutreiben.

An die 48 Prozent der Befragten gaben an, dass die Kapazitäten ihrer Rechenzentren in den nächsten sechs bis zwölf Monaten nicht mehr ausreichen werden. Und 58 Prozent sagten, dass in ihren Rechenzentren bereits Speicher-, Platz-, Strom- und Kühlprobleme ohne Vorwarnung aufgetreten seien.

Vom Trend in Richtung »Grüner IT« will auch Onstor profitieren. Die Cluster-NAS-Systeme des Unternehmens benötigen nach Angaben des Herstellers nur 160 Watt, etwa die Hälfte dessen, was Geräte anderer Anbieter »schlucken«.

www.onstor.com


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