Komponenten für Server-, Storage- und Desktop-Virtualisierung

Hewlett-Packard: Produktfeuerwerk rund um Virtualisierung

5. September 2008, 12:23 Uhr | Bernd Reder | Kommentar(e)

Fortsetzung des Artikels von Teil 1

Vorkonfigurierte NAS-Systeme inklusive File-Server

Komplettpaket für die Storage-Virtualisierung:das HP Storageworks EVA 4400 ist zusammenmit bis zu 16 File-Servern erhältlich.
Komplettpaket für die Storage-Virtualisierung:das HP Storageworks EVA 4400 ist zusammenmit bis zu 16 File-Servern erhältlich.

Als Ergänzung bietet Hewlett-Packard die Network-Attached-Storage-Systeme der Reihe HP Storage Works EVA 4400 im Verbund mit File-Servern und Managementsoftware an. Diese Geräte sind bereits einiger Zeit auf dem Markt. Neu ist, dass sie nun als vorkonfiguriertes Paket zur Verfügung stehen.

Das EVA 4400 hat in der Grundversion eine Kapazität von 4,8 TByte, die sich bis auf 89 TByte erweitern lässt. Als Transportmedium für die Daten dienen IP oder Fibre Channel.

Um die Ausfallsicherheit zu erhöhen, stehen drei File-Server zur Verfügung. Sie laufen entweder unter Windows oder Linux. Wer einen höheren Datendurchsatz benötigt, kann stufenweise – und im laufenden Betrieb – auf bis zu 16 Server umstellen, die in einem Cluster zusammengefasst sind.

Die Hauptvorteile der Kombination aus Storage-System und geclusterten File-Servern: eine um bis zu 30 Prozent besser Auslastung der Speicherkapazität, eine höhere Performance von Web-Anwendungen und Thin-Client-Diensten sowie eine erhöhte Verfügbarkeit beziehungsweise Ausfallsicherheit.

Voraussichtlich im Oktober bringt HP zudem vier neue Thin-Client-Systeme auf den Markt. Die Preise stehen noch nicht fest.

Der HP t5145 eignet sich besonders als Zugangsgerät für virtuelle Umgebungen in ICA- und RDP-Netzwerken. Ausgestattet mit dem Betriebssystem »HP Thin Connect«, kann das System im »Stateless Mode« verwendet werden. Dabei ist das Image nur auf dem Server im Rechenzentrum vorhanden und wird erst bei der Anmeldung geladen.

Der HP t5540 dient als Zugangsgerät für Windows-, Großrechner- und Internetanwendungen. Damit eignet er sich besonders für Anwender, die viele unterschiedliche Aufgaben bewältigen müssen. Das System verwendet Windows CE und erlaubt den Zugang zu traditionellen Terminal-Services und Citrix-Lösungen, der HP Virtual Desktop Infrastructure (VDI) sowie zu Blade-PCs und -Workstations.

Den Zugang zu Windows-, Citrix- und Großrechneranwendungen sowie Applikationen auf Unix- und Linux-Hosts ermöglicht der t5545 Thin Client Ausgestattet ist er mit dem ersten von HP entwickelten Linux-Betriebssystem für Thin Clients, HP Thin Pro. Es basiert auf Software von Neoware, einem Think-Client-Spezialisten, den HP übernommen hat.

Unter Windows XP Embedded läuft dagegen der HP t5630 Thin Client. Er ist unter anderem mit »Enhanced Write Filter« (EWF) sowie Symantecs »Endpoint Protection« ausgestattet. Damit eignet er sich besonders für Umgebungen, in denen hohe Rechenleistung und Flexibilität gefragt ist.


  1. Hewlett-Packard: Produktfeuerwerk rund um Virtualisierung
  2. Vorkonfigurierte NAS-Systeme inklusive File-Server
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