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Server-based Computing: Client-Virtualisierung

Hewlett-Packard und Citrix vereinfachen Desktop-Management

16. Februar 2009, 10:51 Uhr   |  Bernd Reder | Kommentar(e)

Hewlett-Packard und Citrix vereinfachen Desktop-Management

Ein Bestandteil der Desktop-Virtualisierungs-lösung: die Blade-PCs der Reihe bc2x00 von Hewlett-Packard.

Die Blade-PCs der Reihe »Blade System bc2800« und »bc2200« bietet Hewlett-Packard jetzt im Paket mit der Desktop-Virtualisierungssoftware »Xen Desktop 3« von Citrix an. Beide Hersteller versprechen dem Anwender ein vereinfachtes Desktop-Management.

Virtualisierte Desktops, die auf einem Server lagern und über das Netz dem Anwender zur Verfügung gestellt werden, werden als Alternative zu »Fat Clients« gepriesen. Desktop-Virtualisierung hat durchaus ihre Vorteile: einfacheres Bereitstellen von Arbeitsumgebungen, zentrales Backup, höhere Sicherheit dank eingeschränkter Nutzerrechte, einfacheres Upgrade et cetera.

Mit seinen »Blade-PCs« bietet Hewlett-Packard entsprechende Systeme für die Desktop-Virtualisierung an. Die Blade-PCs werden, ähnlich wie Blade-Server, in einem Chassis im Rechenzentrum installiert.

Vom Thin-Client auf den Desktop zugreifen

Die HP-Systeme haben bis zu 4 GByte Arbeitsspeicher und Festplatten mit 80 GByte. Der User greift über Thin-Clients oder andere Systeme, etwa ein Notebook, auf die Geräte und damit »seinen« Desktop zu.

Durch die Kombination von Blade-PCs mit Xen Desktop steht nun eine komplette Virtualisierungslösung zur Verfügung. Die Blade-PCs mit Xen Desktop machen nach Angaben von HP und Citrix IT-Administratoren das Leben einfacher, indem sie den Fernzugriff auf Systeme, die Überwachung von Hard- und Software-Konfigurationen, die Installation von Geräten und die Integration neuer Nutzer beschleunigen.

Alle Blade-PCs mit Citrix Xen Desktop lassen sich in eine »Virtual Desktop Infrastructure« (VDI) integrieren.

Daten der Blade-PCs

Ein bc2200 verbraucht laut HP etwa 25 Watt. Das ist weniger als die Hälfte des Energiebedarfs eines sparsamen Desktop-Rechners. In ein Rack lassen sich 280 Blades einbauen. Zusätzliche Kühlsysteme oder eine erweiterte Stromversorgung sind nach Angaben des Herstellers nicht notwendig.

Der bc2200-Blade-PC verfügt über einen Single-Core-Athlon-64-Prozessor von AMD, der bc2800 ist mit einem Turion-X2-TL-66-Dual-Core-Prozessor bestückt, ebenfalls von AMD. Beide Geräte sind mit ATI-Grafikkarten ausgestattet und werden mit der Windows-Vista-Business-Edition ausgeliefert.

Daneben unterstützen sie eine Reihe weiterer Betriebssysteme, inklusive Windows-Vista-Enterprise (32 Bit), Windows-Vista-Business (64 Bit), XP-Professional-SP3 sowie Linux.

Die Blade-PCs werden in einem »PC-Blade-Enclosure« installiert. Weitere Informationen über Blade-PCs und die Client-Virtualisierungslösungen von HP sind auf folgender Web-Seite zu finden: www.hp.com/de/clientvirtualisierung.

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