Server-Systeme: Blade

IBM: Mit »Bladecenter S« den Mittelstand gewinnen

11. September 2007, 21:38 Uhr | Bernd Reder | Kommentar(e)

Mit dem Server-Wildwuchs in kleinen und mittelständischen Firmen soll »Bladecenter S« von IBM aufräumen.


Von 45 auf 6 Systeme: Bladecenter S von IBM soll den Server-Park in mittelständischen Firmen reduzieren.

Nach Untersuchungen von Gartner verwendet ein typisches mittelständisches Unternehmen im Schnitt 25 bis 45 Server. Rund zehn davon dienen als Web-, Storage- oder Sicherheitssysteme. Mit dem »Bladecenter S«, so IBM, lässt sich die Zahl der Server in einem Unternehmen auf fünf bis sechs reduzieren.

Das Chassis will IBM Ende des Jahres auf den Markt bringen. Es bietet Platz für bis zu sechs Einschübe (Blades).

Nach Angaben des Herstellers lässt sich Bladecenter S so einfach wie ein PC aufsetzen. Ein »Wizard« unterstützt den Anwender bei der Installation.

Konfigurieren, einschieben - fertig

Firmen, die das Bladeserver-System in Außenstellen einsetzen möchten, können Hunderte von Blades zentral vorkonfigurieren. Ein Mitarbeiter in der Filiale muss die Rechner dann nur noch in das Chassis einschieben.

Die einzelnen Blades können als File- und Print-Server dienen, als Firewall, Voice-over-IP-System oder als Anwendungs- und Backup-Server.

Was den Preis betrifft, hält sich IBM noch bedeckt. Der Hersteller positioniert Bladecenter S gegen die »c-Class«-Systeme von Hewlett-Packard. Im Gegensatz zum Konkurrenten habe man jedoch eine wesentlich breitere Produktpalette, so IBM.

Neben dem Einstiegsmodell »S« bietet IBM unter anderem das Bladecenter E und H an. Beide Systeme sind für den Einsatz in Rechenzentren vorgesehen. Die Version HT ist speziell für Telekommunikationsfirmen konzipiert.

www.ibm.com

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