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Kodak stößt das Fotofilmgeschäft ab

27. August 2012, 15:07 Uhr   |  Nadine Kasszian | Kommentar(e)

Kodak stößt das Fotofilmgeschäft ab

Foto: Fotolia

Kodak arbeitet weiter daran, sich einen Weg aus der Krise zu bahnen. Jetzt verkauft der Hersteller die Geschäftsbereiche Personalized Imaging und Document Imaging, zu denen beispielsweise auch das Fotofilmgeschäft gehört.

Kodak hat weitere Schritte unternommen, um die Insolvenz des Unternehmens abzuwenden. Im Rahmen der Umstrukturierungen unter Chapter 11 stößt der Hersteller die Bereiche Personalized Imaging und Document Imaging ab. Kodak ist demnach auf der Suche nach Käufern für das Geschäft mit Fotofilmen. Auch Scanner oder Fotostationen zum Ausdrucken von Bildern fallen in den Bereich, den Kodak abstoßen will. Künftig konzentriert sich der ehemalige Fotospezialist auf die Druckersparte mit Printinglösungen für Unternehmen sowie den Verpackungs- und den Functional Printing-Bereich. Der Verkauf der Geschäftsbereiche soll zusammen mit Kostenreduzierungsprogrammen und dem Verkauf von Patenten zur Rettung des strauchelnden Unternehmens führen.

»Wir formen Kodak neu«, sagt Antonio M. Perez, CEO des Herstellers. Kodak will die Umstrukturierung des Unternehmen bis Ende des zweiten Halbjahres 2013 erfolgreich abgeschlossen haben. Der Hersteller versichert, dass Services und Support auch während des Verkaufsprozesses der Bereiche erhalten bleiben. Die Produkte sind ebenfalls noch erhältlich.

Anfang des Jahres hatte Kodak einen Antrag auf Gläubigerschutz nach Chapter 11 gestellt. Branchenexpertensind sich einig, dass es der Hersteller nicht geschafft hat, den ehemaligen Erfolg im Kamerasegment im digitalen Zeitalter fortzusetzen.

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