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Kopf der Woche

21. August 2008, 0:00 Uhr | Martin Fryba | Kommentar(e)

Wer? Maxdatas Ex-Vertriebsleiter Frank Kwasnitza

Warum? Besitzt er die Gabe der Vorausschau oder hatte Maxdatas Ex-Vertriebsleiter Frank Kwasnitza lediglich Glück im doppelten Unglück? Eine Firma, Maxdata, hatte Frank Kwasnitza bis kurz vor die Insolvenz begleitet, bei einer anderen, Leo Computer, ist er noch vor der Insolvenz dann doch nicht eingestiegen. Hatte er bereits vor der Insolvenz von der Schieflage des PC-Fertigers Kenntnis?

Kwasnitza handelt dem lateinischen Spruch gemäß, dass man über Tote nur Gutes sagen soll, und äußert sich nicht über Leo Computer. Nur soviel verrät er im Gespräch mit Computer Reseller News: »Nach reiflicher Überlegung bin ich aus rein privaten Gründen zu dem Schluss gekommen, bei Leo nicht anzufangen.« Noch Mitte Mai erklärte Kwasnitza CRN, er werde bei Leo einsteigen. Dort sollte er mit zwei Mitarbeitern den Vertrieb stärken. Ex-Leo-Geschäftsführer Torsten Duffner hatte mit Kwasnitza vereinbart, eine Vertriebsgesellschaft zu gründen, die der Manager führen und an der er sich beteiligen sollte. Daraus wurde dann nichts, wie Duffner CRN noch vor der Insolvenz bestätigte.

Bedauern muss Kwasnitza den Ausstieg vom Einstieg bei Leo nicht. Die Suche nach einer neuen Herausforderung geht weiter. »Ich führe zahlreiche Gespräche«, so ein sichtlich entspannter Kwasnitza. Gerüchte, wonach er bereits beim Distributor COS unter Dach und Fach ist, dementiert der 38-Jährige. Was der Manager allerdings bestätigt, dürfte manchen Reseller gespannt warten lassen, der »Kwasi« bei Maxdata über Jahre als verlässlichen Manager schätzen gelernt hat: »Ich bleibe sicherlich der IT-Branche und insbesondere dem Channel-Vertrieb treu«, so Kwasnitza.


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