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CRN-Gastkommentar

Kundenbindung mit Spieltrieb

13. März 2012, 16:55 Uhr   |  Karl-Peter Lenhard | Kommentar(e)

Kundenbindung mit Spieltrieb

Michael Zill / CTO bei Avanade Deutschland

Kinect war bisher nur für Endkonsumenten im heimischen Wohnzimmer gedacht. Jetzt können Unternehmen und Organisationen die innovative Spielesteuerung als Eingabemedium für ihre Geschäftsanwendungen nutzen. Diese Entwicklung soll internen Arbeitsprozessen, dem Marketing und der Interaktion mit Mitarbeitern viele neue Impulse geben.

Mit Kinect für Windows können Unternehmen und Organisationen die innovative Spielesteuerung jetzt als Eingabemedium für ihre Geschäftsanwendungen nutzen – eine Entwicklung, die internen Arbeitsprozessen, Marketing und der Interaktion mit Mitarbeitern viele Impulse gibt. Gerade im Bereich neuer Informationsdisplays bietet die berührungslose Steuerung einzigartige Möglichkeiten, den Benutzer, Kunden oder Interessenten intensiver denn je in Informationsauswahl und Präsentationen einzubeziehen. Ein Beispiel sind Infodisplays in Schaufenstern. Ein Schaufensterbummel bekommt hierdurch eine ganz neue, interaktive und spannende Dimension.

Sowohl bei den Ideen als auch den Branchen, in denen und für die sich die Konsole einsetzen lässt, gibt es keine Grenzen: Sowohl im Bereich der Finanzwirtschaft als auch in Handel oder Gesundheitswesen sind viele Möglichkeiten denkbar. Die berührungslose Steuerung ermöglicht eine spielerische Einbindung des Nutzers. Wichtig ist nur, dass sich nicht zu viele Personen gleichzeitig im Bereich der Kamera aufhalten.

Auch Avanade entwickelt bereits mit ersten Kunden gemeinsame Lösungsszenarien. Die Kinect stellt einen weiteren Schritt in Richtung innovativer Mensch-Maschine-Schnittstelle dar. In diesem Bereich erwarten wir künftig noch weitere Konzepte und Anwendungen. Die traditionellen Verfahren finden hierdurch eine Ergänzung, und die althergebrachte Trennung zwischen Consumer IT und Geschäftstechnologien hebt sich peu à peu auf. Eigene Geräte wie persönliche Smartphones oder Tablets am Arbeitsplatz sind mittlerweile schon gang und gäbe. Jetzt kommen auch Spielekonsolen wie die Kinect hinzu – und dies keinesfalls zur Unterhaltung in der Mittagspause, sondern als vielfältige Unterstützung zahlreicher Geschäfts- und Marketingprozesse.

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