Schwerpunkte

Leichter zu administrieren

Linux liegt bei der Virtualisierung vor Microsoft

17. September 2009, 16:49 Uhr   |  Werner Veith | Kommentar(e)

Linux liegt bei der Virtualisierung vor Microsoft

Ergebnisse der Studie »Virtualization & TCO: Linux vs. Microsoft« der Gabriel Consulting Group im Auftrag von IBM

In einer Studie der Gabriel Consulting Group im Auftrag von IBM zur Virtualisierung setzen die Unternehmen mehr Linux- als Windows-Systeme ein. Auch bei der Hardware-Auslastung liegt Linux deutlich vorne.

Virtualisierung ist derzeit sicher der Trend schlechthin in den Data-Centern der Unternehmen. Dabei ist klar, dass Vmware als Virtualisierungslösung die Nase deutlich vorne hat. Wie sieht es aber mit den virtualisierten Betriebssystemen selbst aus. Die Gabriel Consulting Group ist im Auftrag von IBM in der Studie »Virtualization & TCO: Linux vs. Microsoft« dieser Frage nachgegangen. Dabei liegt Linux deutlich vor Microsoft. So gaben 77 Prozent der Unternehmen an, dass sie wenigstens auf einigen x86-Systemen virtuelles Linux einsetzen. Bei Windows waren es 59 Prozent. Insgesamt wurden 187 Firmen befragt.

Nicht ganz so groß war der Abstand bei der Frage, ob Unternehmen auf mehr als der Hälfte der Systeme Virtualisierung nutzen. Hier waren es bei Linux 41 Prozent und bei Windows 29 Prozent. Ein Grund dafür ist sicher, dass Microsoft bisher nicht sehr offen war, wenn es um Support von Windows-Systemen auf Vmware oder Xen ging. Mit der Einführung von Hyper-V hat sich dies etwas geändert.

Linux hat aber auch beim Nutzen der Virtualisierung in der Studie die Nase vorn. So gaben 77 Prozent für Linux an, dass bei der Virtualisierung die Hardware-Auslastung höher liegt. Bei Microsoft waren es nur 56 Prozent. Einen Vorteil beim Management durch die Virtualisierung sahen bei Linux 62 Prozent. Bei Microsoft waren es 48 Prozent. Ohne Virtualisierung liegt die Auslastung eines x86-Servers typischerweise bei 6 Prozent.

Aber auch bei der Stromversorgung und beim Platz im Data-Center hat sich in der Studie Linux vor Microsoft gesetzt. So waren es bei Linux 26 Prozent, die angaben, dass die zur Verfügung stehende elektrische Leistung für das Data-Center knapp wird. Bei Microsoft waren es 44 Prozent. Nicht ganz so groß ist der Unterschied zwischen Linux und Microsoft beim Platzverbrauch im Data-Center. Bei Linux gaben 31 Prozent an, dass hier Probleme haben. Bei Microsoft waren es 42 Prozent.

Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenAuf Linkedin teilenVia Mail teilen

Das könnte Sie auch interessieren

Redhats Weg aus der Bedeutungslosigkeit bei Virtualisierung
Virtualisierung: Nutzen mit hoher Komplexität verbunden, Teil 1
Vmware bringt mit »Vsphere« Cloud-Computing ins Rechenzentrum
Basiswissen Virtualisierung: Ein Schwarm gleicher Systeme
Umfrage: Virtualisierung ist tückischer als vermutet
Citrix Xen Server 5.5 steht kostenlos zum Herunterladen bereit
Virtualbox fit für Server-Virtualisierung
Stromverbrauch im Rechenzentrum: Das unbekannte Wesen
Vmware überarbeitet Load-Balancing in »vSphere 4«
Im Test: Hoffnungsträger Kernel-Virtual-Machine
Speicher für Hyper-V kostenlos mit Citrix verwalten
Schutz für schlafende virtuelle Maschinen von Trend Micro
Microsoft macht Linux auf Windows-Systemen Beine
IBM: Kostenlose Software für Management von virtualisierten Servern
Veränderungen in der Virtualisierungswelt
Server-Virtualisierung: Die drei großen Lösungen im Test
Sparen mit Virtualisierung und Blade-Servern
Virtuelle und andere Server per Knopfdruck mit Interfaces ausrüsten
HP integriert »Insight Control« in Vmwares »vCenter«
Anwendungs- und Netzwerk-Performance in virtuellen IT-Umgebungen messen
Performance-Probleme bei Vmware schneller mit Akorri lösen