Roter Teppich für Amazon und Co.

Mittelstandsverband fordert flächendeckend »Click & Collect«

5. Januar 2021, 16:00 Uhr | Michaela Wurm | Kommentar(e)

Fortsetzung des Artikels von Teil 1

»Politischer Rückenwind für die schärfsten Wettbewerber des Mittelstandes«

Die unbegründeten Restriktionen in einigen Bundesländern seien »politischer Rückenwind für die schärfsten Wettbewerber des Mittelstandes, die sich aktuell eines ungebremsten Wachstums erfreuen, ohne dass dies über Steuern dem Gemeinwohl zugutekommt«, bringt Schwarzer es auf den Punkt. Gerade gegenüber den großen Online-Händlern werde dem Handel vor Ort damit ein letztes praktikables Mittel der Kundenbindung und -gewinnung genommen. Auslieferdienste seien vielerorts kurzfristig nicht verfügbar oder wirtschaftlich nicht tragfähig. Ein Verbot von Click & Collect nehme vielen Händlern damit unnötiger Weise die letzte Zukunftsperspektive. Dabei zeigten sich gerade in dieser Zeit immer mehr Verbraucher mit den Vor-Ort-Händlern solidarisch und würden diese gerne auch unterstützen.

Überdies zerreiße das Verbot die Solidarität und den fairen Wettbewerb
auch unter den lokalen Händlern. Denn vielfach böten Geschäfte, die nicht
von den Schließungen betroffen seien, ein Mischsortiment an, das sich auch
auf typische Warengruppen der geschlossenen Verkaufsstellen erstrecke.
Bereits vor Weihnachten sorgten kreative Umgestaltungen des Sortiments
mit dem Ziel, die Schließung zu vermeiden, für großen Unmut in verschiedenen Branchen. Dem könne die Politik bei fortdauernden Schließungen nur entgegenwirken, wenn die Wettbewerbsbedingungen für alle Händler fair und nachvollziehbar seien.


  1. Mittelstandsverband fordert flächendeckend »Click & Collect«
  2. »Politischer Rückenwind für die schärfsten Wettbewerber des Mittelstandes«

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