Test: Wyse X90L gegen Compaq 6720t

Mobile Thin-Clients auf dem Prüfstand

17. Juli 2008, 6:00 Uhr | Andreas Stolzenberger

Fortsetzung des Artikels von Teil 1

Fazit

Sehr gut gefällt beim X90 der große, helle Bildschirm mit der Auflösung von 1280 x 800 Pixeln. Das integrierte S3-Tool erlaubt, die Auflösung zügig zu ändern und auf externe Schirme am VGA- oder DVI-Ausgang umzuschalten.

Der Akku läuft in den Tests länger als fünf Stunden, obwohl das WLAN-Modul arbeitet und der Schirm mit maximaler Hintergrundbeleuchtung erstrahlt. Die Batterieanzeige verrechnet sich dabei zu Ungunsten des Verwalters und zeigt stets wesentlich weniger Laufzeit an, als das Gerät tatsächlich aushält.

Im Test startet Network Computing den X90 auch von USB-Sticks oder -CD-Laufwerken mit Linux (Knoppix, DSL). Nicht alle Distributionen arbeiten mit der Hardware des X90. Das System kann über PXE einen LTSP-Client von Ubuntu 8.04 starten (Linux Terminal Server Project, siehe First-Look). Leider funktionieren hierbei weder die integrierte Tastatur noch das Touchpad.

Der X90 präsentiert sich als komfortabler Mobile-Thin-Client mit einem sehr guten Display. Vielschreiber wird die leicht federnde Tastatur ein wenig stören. Wyse offeriert für das System eine umfassende Fernwartungssoftware, welche sich sehr leicht bedienen lässt.


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