Real-World Labs: Test WLAN-Controller, Teil 2

Network Computing: WLAN-Controller auf dem Prüfstand

17. September 2008, 12:05 Uhr | Andreas Stolzenberger
Der DWS-3024 von D-Link ist ein managebarer Layer-2+-Switch, der auchPower over Ethernet (PoE) unterstützt.

Im zweiten Teil des Tests von Wireless-LAN-Controller nahm Network Computing zwei Geräte von Siemens und D-Link unter die Lupe: den D-Link DWS-3024 und den Siemens Hipath Wireless Controller C2400.

Auch in kleinen und mittelgroßen Unternehmen haben sich Funknetzwerke etabliert. Bei manchen Unternehmen dienen die Zugänge nur für Gäste und Konferenzräume. Andere binden mobile Anwender mit Notebooks in das LAN ein, sobald diese mit ihrem Notebook an den Arbeitsplatz kommen. Etliche Unternehmen mit IP-Telefonanlagen setzen moderne, schnurlose IP-Telefone parallel zu mobilen PCs mit WLAN-Anbindung ein.

Eine ganze Reihe von Herstellern offerieren fertige Management-Lösungen, um WLAN-Access-Points zentral zu verwalten. Der Administrator muss sich also nicht einzeln um das Setup jedes APs kümmern. Bereits in Ausgabe 1-2/2008 hat Network Computing eine Reihe von WLAN-Management-Lösungen vorgestellt.Hier der Link zu Teil 1 des WLAN-Controller-Tests.

Im ersten Teil wurden Systeme von 3Com, Bluesocket, D-Link, Motorola und Ruckus Wireless unter die Lupe genommen. In dieser Ausgabe setzt das Labor Poing die Tests mit zwei Geräten von D-Link und Siemens fort.

Parallel zu den zwei Probanden laufen im Labor Poing zudem die Lösungen von 3Com und Netgear, welche im Test der Ausgabe 1-2 vorgestellt wurden. Als Access-Points für die Tests kommen nur Geräte mit den Normen 802.11a, b und g zum Zuge – die schnellen 802.11n-Geräte bleiben vorerst noch außen vor.

D-Link DWS 3024

Der Netzwerkhersteller D-Link war bereits im Test der Ausgabe 1-2/2008 mit einer Lösung vertreten. Allerdings handelte es sich hier um ein rein amerikanisches Produkt, welches auf dem deutschen Markt nicht zur Verfügung steht. Hier setzt D-Link den DWS-3024, einen managed 24-Port-Switch mit PoE ein.

Das Gerät kann bis zu 48-Access-Points verwalten. Sollte das nicht ausreichen, kann der Verwalter bis zu vier Switche in einer Gruppe zusammenfassen und dann 192 APs managen. Den DWS-3024 vermarktet D-Link als so genannten »Layer 2+«-Switch. Im Klartext bedeutet das, er kann mehr als ein nackter Layer-2Switch verfügt dabei aber nicht über den vollständigen Funktionsumfang eines Layer-3-Switches.

Als Access-Points setzt Network Computing im Test drei PoE-fähige (Power over Ethernet) DWL-8500APs mit zwei getrennt konfigurierbaren Funkeinheiten 802.11a und 802.11b/g ein, welche sich als managed oder unmanaged AP betreiben lassen.


  1. Network Computing: WLAN-Controller auf dem Prüfstand
  2. Drei Konfigurationsmöglichkeiten
  3. Siemens Hipath Wireless Controller C2400
  4. Testverfahren

Matchmaker+