Server-Systeme / Services für Rechenzentren

»Proliant«-Server mit acht Sockeln für das Rechenzentrum

17. März 2008, 16:15 Uhr | Bernd Reder | Kommentar(e)
Mit acht Quad-Core-

Als Plattform für virtualisierte Umgebungen und unternehmenskritische Anwendungen soll Hewlett-Packard »Neuer« dienen. Rund um den Server »Proliant DL785« bietet HP Services an, etwa für das Einrichten und Managen von Rechenzentren.

Die Daten des Proliant DL785 von Hewlett-Packard können sich sehen lassen: acht Sockel für Quad-Core-Prozessoren der »Opteron«-8300-Serie von AMD, bis zu 512 GByte RAM (mit 8-GByte-Speicherriegeln), elf I/O-Erweiterungssteckplätze und maximal 16 Festplatten mit insgesamt 2,3 TByte Kapazität.

Die SAS-Disks (Serial-Attached SCSI) sind »hot pluggable«. Gesteuert werden sie über einen Controller der Reihe Smart Array P500i. Der Rack-Server ist mit zwei Gigabit-Ethernet-Anschlüssen ausgestattet – in dieser Klasse Standard.

Ein redundantes Netzteil gibt es laut Datenblatt gegen Aufpreis. Dafür sind doppelt ausgelegte Lüfter bereits im Preis enthalten.

Einsatzgebiete

Für spätere Versionen wird HP zudem ein Upgrade für PCIe-I/O- (PCI Express) und HTx-Slots (Hyper Transport Expansion) anbieten. Zu den vom Hersteller zertifizierten Betriebssystemen gehören Windows Server, Linux und Sun Solaris.

Der Proliant DL785 eignet sich nach Angaben von HP vorzugsweise für folgende Einsatzgebiete: das Virtualisieren und Konsolidieren von Rechenzentren und als Hochleistungs-Datenbankserver. Zudem kommt er dort in Frage, wo hohe Rechenleistung auf engem Raum gefragt ist. Das können Data-Center von Service-Providern sein, aber auch RZ von Firmen, die über wenig Platz verfügen.

Services für Data-Center

Am liebsten würde HP den DL785 zusammen mit einem Dienstleistungspaket verkaufen. Kein Wunder, denn mit Services lässt sich – noch – mehr Geld verdienen als alleine mit einer »Blechbüchse«.

So können sich Firmen von HP ihr Rechenzentrum komplett planen, einrichten, konsolidieren und betreiben lassen. Der Hersteller führt beispielsweise Virtualisierungsprojekte durch oder übernimmt den Betrieb eines RZ.

Anwender, die ihre IT lieber selbst pflegen möchten, können auf »Operations Orchestration« zurückgreifen. Dahinter verbirgt sich die Palette der Opsware-Lösungen, die HP übernommen hat. Sie besteht unter anderem aus dem »Network Node Manager« für die Überwachung des Netzwerks und »HP Client Automation« für das Management von Arbeitsplatzrechnern.

Den ganzheitlichen Blick auf alle Server, egal ob reale oder virtualisierte, erlaubt »HP Insight Dynamics-VSE«. Die Software ermöglicht es dem IT-Verwalter, Rechen- und Speicherleistung von Systemen nach Bedarf umzuverteilen.

Ein Pluspunkt von Insight Dynamics ist laut HP, dass sich in Echtzeit eine Kapazitätsplanung durchführen lässt. Auf diese Weise können Server-Systeme optimal ausgelastet werden, was sich wiederum günstig auf die Betriebs- und Energiekosten niederschlägt.


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