Fibre-Channel-over-Ethernet-Komponenten

QLogic: Erster Adapter für Fibre-Channel over Ethernet

8. August 2008, 16:11 Uhr | Bernd Reder | Kommentar(e)
Der CNA Qlogic 8000: Der Dual-Port-Adapter für FCoE steht inVersionen für Glasfaser- und Kupferkabel zur Verfügung.

Als erster Hersteller hat Qlogic mit dem »QLogic 8000«eine Adapterkarte für Fibre-Channel über Ethernet (FCoE) auf den Markt gebracht.

Der Qlogic 8000 ist in zwei Versionen zu haben: einer für Glasfaserkabel und einer für Kupferleitungen. Die Adapter vermarktet der Hersteller unter der Bezeichnung »Converged Network Adapters« (CNAs). Hier der Link zur Produktseite der Fibre-Channel-over-Ethernet-Komponenten der amerikanischen Fima.

Die CNAs der 8000er-Reihe setzen auf der gleichen Treiberarchitektur auf und unterstützen dieselben SAN-Services wie die Fibre-Channel-Hostbus-Adapter von QLogic. Darüber hinaus lassen sie sich mit den gleichen Management-Tools verwalten.

Die Adapter sind mit zwei Ports für Datenraten von 10 GBit/s über Ethernet ausgestattet. Mit Hilfe der Komponenten lassen sich Server-Systems sowohl mit einem lokalen Netzwerk als auch einem Speichernetz (Storage Area Network, SAN) auf Basis von Fibre-Channel verbinden.

Die PCI-Express-x8-Karte unterstützt die x86- und x64-Plattformen von Intel und AMD. Neben 1500 Byte großen Ethernet-Paketen verarbeitet der Qlogic CNA 8000 auch Jumbo-Frames mit 9600 Byte.

Die Leistung bei Fibre-Channel over Ethernet beträgt bis zu 150.000 I/O-Operationen pro Sekunde (IOPS). Der Hersteller liefert den Adapter zusammen mit den Tools »SANsurfer FC HBA Manager« (GUI und Version für Kommandozeile) sowie Intels »Pro Set for Windows Device Manager« aus.

Freigegeben wurden die Karten für folgende Betriebssysteme: Windows Server 2003 und 2008, die Red-Hat-Linux-Versionen 4.x und 5.x sowie Novell-Suse Linux Enterprise Server 10.

Zusammen mit Cisco Systems hat QLogic zudem ein FCoE-Paket zusammengestellt. Es besteht aus Cisco Switches der Reihe Nexus 5000 und den Qlogic-8000er-CNAs.

»FCoE fügt sich problemlos in bestehende Speicher- und Netzwerkarchitekturen ein«, sagt Jackie Ross, Vice President Marketing der Sparte Server Access/Virtualization bei Cisco. »Zudem empfinden unsere Kunden den Betrieb einer einzigen Infrastruktur anstelle paralleler Netze als Pluspunkt.«


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