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Studie von Oki: Papierloses Büro bleibt Wunschtraum

27. September 2007, 8:31 Uhr | Bernd Reder | Kommentar(e)

Gute Nachrichten für die Papier verarbeitende Industrie und die Hersteller von Druckern: Laut einer Studie erwarten die 78 Prozent der IT-Fachleute, dass künftig in ihren Unternehmen mindestens ebenso viele Dokumente ausgedruckt werden wie bislang.

Die Untersuchung führte IDG Research Services im Auftrag von Oki Printing Solutions durch. Befragt wurden 700 IT-Experten in den USA.

Das wichtigste Resultat: Selbst DV-Spezialisten wollen Informationen nicht alleine in digitaler Form speichern und über Rechner und Bildschirm ausgeben lassen. Rund 78 Prozent von ihnen zieht es vor, Dokumente auszudrucken und anschließend zu lesen oder abzulegen.

Ein Grund dafür ist laut der Studie, dass viele Anwender gedruckten Informationen mehr Vertrauen schenken als Daten, die einem Display erscheinen. Nicht angesprochen wurde ein weiterer Faktor, der aber mindestens ebenso wichtig sein dürfte sein: Ausdrucke auf Papier dienen häufig als »Backup« für den Fall, dass Informationen auf Rechnern versehentlich gelöscht oder durch Defekte verloren gehen.

Ausdruck von Dokumenten weiterhin wichtig

Ebenfalls 78 Prozent der Befragten gaben an, dass nach ihrer Einschätzung das Druckvolumen in ihren Unternehmen mindestens gleich bleiben oder sogar noch ansteigen werde. Dies wird durch den Trend zu (Netzwerk-)Druckern gefördert, die weniger Tinte beziehungsweise Toner benötigen und wartungsfreundlicher sind, Stichwort niedrigere »Total Cost of Ownership« (TCO).

Gar 90 Prozent der IT-Fachleute sagten, dass das Ausdrucken von Dokumenten in Unternehmen unverzichtbar beziehungsweise wichtig sei. Nur 1 Prozent setzt auf eine rein digitale Informationsverarbeitung und hält Drucker für überholt.

www.oki.de


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