Klimageräte für Rechenzentren

Stulz komplettiert Klimageräte-Serie Cyber Air 2

8. Juli 2008, 13:26 Uhr | Bernd Reder
Die Klimageräte der Cyber-Air-2-Serie von Stulz sind für mittlere und große Data-Center konzipiert.

Der Klimaexperte Stulz hat mit der Einführung der Upflow-Versionen die Überarbeitung seiner Cyber-Air-Klimageräte abgeschlossen. Die Systeme sind in sieben Kältesystemversionen und sechs Baugrößen erhältlich.

Gegenüber der Vorgängergeneration blieb bei den neuen Cyber-Air-Geräten das Design unverändert. Technisch gibt laut Stulz etliche Verbesserungen, vor allem in Beug auf die Energieeffizienz und Wartungsfreundlichkeit

Die Cyber-Air-2-Systeme sind für die Klimatisierung von mittleren und großen Rechenzentren ausgelegt. Verfügbar sind die Klimageräte mit sieben unterschiedlichen Kältesystemen. Die Kälteleistung variiert von 18,6 kW bis 197 kW. Erhältlich sind die Geräte in sechs Baugrößen von 1000 mm bis 2900 mm Breite bei 890 mm Tiefe.

Stulz liefert die Geräte wahlweise mit den Standardkältemitteln R407C, R410A oder dem Hochtemperaturkältemittel R134a.

Verbesserte Wartungs- und Planungsfreundlichkeit

Im Vergleich zu den Vorgängermodellen ist die Wartung der Cyber-Air-2-Klimageräte deutlich komfortabler. Alle Bauteile sind von der Frontseite des Gerätes aus erreichbar. Die einheitliche Position der Anschlussrohre und Bodenplatten erleichtert zudem die Planung und den Einbau der Geräte.

Bei Cyber Air verwendet Stulz serienmäßig elektronische Expansionsventile (EEV). Das EEV ist in den Regelkreis des Klimageräts eingebunden und reagiert auf Temperatur- und Druckunterschiede. Dadurch erhöht sich die Leistung und der Wirkungsgrad steigt unter optimalen Bedingungen um bis zu 37 Prozent.

Um bis zu 60 Prozent niedrigerer Stromverbrauch

Mit dem für Cyber Air 2 entwickelten »Dynamic Free Cooling«, kurz DFC, hat das Hamburger Unternehmen zudem eine energieeffiziente Lösung zur Klimatisierung von Rechenzentren parat. Das elektronisch geregelte Hybrid-Kältesystem kombiniert dynamisch Kompressorkühlung und freie Kühlung in vier Stufen.

Je nach Außentemperatur und Wärmelast im Rechenzentrum wählt DFC automatisch den günstigsten Betriebsmodus. Dadurch sinkt der Stromverbrauch bei kühler Außentemperatur laut Stulz um bis zu 60 Prozent.

Für die Geräte mit DFC entwickelte Stulz eine externe Pumpenstation zur Innenaufstellung. Der Vorteil: Eine redundante Pumpe auf einer Stellfläche von einem Meter Breite versorgt mehrere Klimageräte parallel. Je nach Bedarf stehen fünf unterschiedlich starke Pumpen zur Verfügung.

Einfache Bedienung durch überarbeiteten Mikroprozessor

Auch den geräteinternen C7000-Mikroprozessor der Klimageräte hat Stulz generalüberholt. Konfiguration und Bedienung des Reglers erfolgen wahlweise über einen Service-Laptop oder das Benutzerinterface »C7000 Advanced«.

Mithilfe des Reglers lassen sich bis zu 20 Klimageräte zu einem Bussystem verbinden. Bei der Kommunikation zwischen den Geräten kommt der Standard RS485 zum Zuge.


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