Taskarena legt Töchter zusammen

7. Januar 2004, 11:42 Uhr | Martin Fryba | Kommentar(e)

Taskarena legt Töchter zusammen. Die Systemhausgruppe Taskarena hat ihre Töchter IT-Solutions GmbH und Training & Consulting GmbH zusammengelegt und in die AG integriert. Im Zuge einer schlankeren Verwaltung hat Finanzvorstand Rainer Rüngeler das Unternehmen verlassen.

Taskarena legt Töchter zusammen

Von der Abkehr der bislang dezentralen Firmenstruktur will das Systemhaus Taskarena AG schlanker und somit kosteneffizienter werden. Daher treibt das Systemhaus aus Unna die Zentralisierung voran und hat die bislang selbständigen Töchter Taskarena Solutions GmbH und Taskarena Training & Consulting GmbH in die AG eingegliedert. »Für unsere Mitarbeiter, Kunden und Partner ändert sich aufgrund der Neustrukturierung faktisch nichts«, beteuert Oliver Schlüter, Sprecher des Vorstands. Zumindest für den bislang als Finanzvorstand tätigen Rainer Rüngeler hat dieser Schritt Konsequenzen: Rüngeler verließ das Unternehmen - im gegenseitigen Einvernehmen, so die offizielle Sprachregelung.

Neben Schlüter, der für die strategische Entwicklung des Systemhauses verantwortlich ist, zeichnet sich Vorstand Waldemar Zgrzebski weiterhin für den Vertrieb und das operative Geschäft verantwortlich. In Hinblick auf eine Straffung hin zu zentraler Verantwortlichkeit wurde ein so genanntes Chief Executiv Committee gebildet, dem fünf führende Mitarbeiter angehören. Sie sollen die Vorgaben des Vorstands in den Bereichen Vertrieb, Technik und Service, Personalwesen, Marketing und Kommunikation und dem bislang von Rüngeler geleiteten Aufgaben Finanzen und Controlling umsetzten. Schlüter will somit schneller und effektiver auf die Anforderungen des Marktes reagieren.

Die Verschlankung der Systemhausgruppe, die im Jahr 2000 aus einem Zusammenschluss mehrerer Ingetratoren und Softwarehäuser entstanden war, wurde bereits Mitte des vergangenen Jahres beschlossen. Das Managment-Buy-Out der Taskarena Software Engineering GmbH unter Leitung des Gründungsmitglieds Achim Greif hatte sich zwar verschoben, wurde aber nunmehr vollzogen. Ebenso die Auslagerung des Hardware-Geschäfts samt Rechnungsstellung an die Actebis-Schwestergesellschaft MSH Lacero GmbH (CRN-Online berichtete am 15.12.2003). Die derzeit auf 235 Mitarbeiter verkleinerte Taskarena AG erzielte im vergangenen Jahr einen Umsatz von rund 50 Millionen Euro.

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