Schwerpunkte

Harte und weiche Faktoren

Thema der Woche: Storage-Virtualisierung, Teil 2

25. August 2008, 13:47 Uhr   |  Werner Veith | Kommentar(e)

Thema der Woche: Storage-Virtualisierung, Teil 2

Thomas Hatton, Channel-Consultant Global-Partner bei Hitachi Data Systems (HDS)

Storage-Virtualisierung avanciert neuerdings zur Schlüsseltechnologie für dynamische IT-Infrastruktur- und Datenverwaltungslösungen. Es sind nicht nur die harten, sondern auch die weichen Faktoren die Vorteile bringen. Letztere lassen sich aber nicht so einfach darstellen.

Siegfried Betke, Director Central-Europe bei Datacore Software
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Siegfried Betke, Director Central-Europe bei Datacore Software

Das Thema Virtualisierung berücksichtigt eine Reihe harter Faktoren, wie die Einsparung von Hardware, Fläche sowie Betriebs- und Wartungskosten. Geringere Stromkosten – Stichwort »Green IT« – spielt ebenfalls zunehmend eine Rolle. Aber auch weiche Faktoren sind hier zu nennen: So können Unternehmen vorhandene Ressourcen flexibler nutzen oder Dienste schneller bereitstellen. Die Kosten, die durch die Virtualisierung eines Rechenzentrums entstehen, lassen sich mit den Einsparungen – den harten Faktoren – in TCO-Berechnungen gegen rechnen. Die Wettbewerbsvorteile, die ein Rechenzentrum aus den weichen Faktoren einer Virtualisierung ziehen kann, sind zwar monetär nicht vollständig zu erfassen, stellen aber oft den wichtigsten Aspekt dar.

Lesen Sie im zweiten Teil die Statements von AMI American Megatrends International, Datacore Software, Dell, Fast Lane, Fujitsu Siemens Computers, Hitachi Data Systems Deutschland, IBM, Network Appliance und Quantum über die Gründe zum Einsatz von Virtualisierung. In einem ersten Abschnitt ging es dann die Notwendigkeit von Storage-Virtualisierung. Im dritten Teil gibt es dann Tipps für Interessierte, die über Virtualisierung nachdenken.

Thomas Hatton, Channel-Consultant Global-Partner bei Hitachi Data Systems (HDS): »Virtualisierung zeigt ihren Mehrwert auch dadurch, dass man dem Kunden aufzeigen kann, dass er auch bei den Prozessabläufen sparen kann.« Es sei eben nicht nur die Physik, durch er die Kapazität bessere nutzen könne. »Einer unserer Kunden bestätigt, dass er beispielsweise jetzt nur noch ein Neuntel der bisherigen Zeit für ein Backup braucht. Ein Restore erfolgt siebenmal so schnell. Gegenüber der vorherigen Implementierung sparte er nachweislich 70 Prozent der Betriebskosten.«

Siegfried Betke, Director Central-Europe bei Datacore Software: »Ein Kunde von uns, ein Verpackungsmittel-Hersteller, hatte 60 Prozent Datenwachstum pro Jahr. Nach einer Virtualisierungsinstallation konnte er wegen der besseren Speicherauslastung ein Jahr mit dem Speicherkauf aussetzen. 60 Prozent der physikalischen Kapazitäten wurden für weiteres Wachstum freigesetzt. Das war zum damaligen Zeitpunkt der sofortige Return-on-Investment der Installation.«

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