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Umfassende Planung notwendig

Thema der Woche: Virtualisierung als Instrument für Green-IT, Teil 2

10. November 2008, 11:08 Uhr   |  Werner Veith | Kommentar(e)

Thema der Woche: Virtualisierung als Instrument für Green-IT, Teil 2

Speicher- und Server-Virtualisierung werden beide als Green-IT vermarktet. Genaues Hinschauen ist gefragt, um alle möglichen Einspareffekte zu realisieren. Eine gemeinsame Betrachtung ist dabei unverzichtbar.

Network Computing unterhielt sich mit Ernst & Young, Hewlett-Packard, Logica, Redhat und Siemens über Virtualisierung bei Servern und Storage. Dabei ging es insbesondere darum, inwieweit sich die Technologien für den Einsatz im Rahmen von Green-IT eignen. Lesen Sie im Folgendem den zweiten Teil der Aussagen. Den ersten Abschnitt finden Sie hier. Den Beitrag gibt es auch in den »IT-Solutions Storage 3/2008«, S. 34f.

Network Computing: Was macht die Virtualisierung mit Blick auf Kosten- und CO2-Einsparungen so interessant?


Michael Garri, Enterprise-Server-Business-Unit bei HP Deutschland

Michael Garri, Enterprise-Server-Business-Unit bei HP Deutschland: »Hardware, die abgeschrieben ist, oder neue Softwareversionen bilden meist den Anstoß von Konsolidierungs- und Virtualisierungsprojekten. Der Vorzug der Virtualisierung besteht darin, dass sich dadurch der Hardwareeinsatz deutlich reduzieren lässt. Sowohl die flexible logische Zuordnung von Kapazitäten als auch leistungsstärkere Hardware fördern diese Reduzierung. Das drosselt unter dem Strich auch den Energieverbrauch.«

Peter Arbitter, Leiter Portfolio- und Technologie-Management bei Siemens IT-Solutions und Services: »Durch die Virtualisierung lassen sich Speicher- und Server-Kapazitäten logisch zuordnen, losgelöst von der Physik. Diese Flexibilität spart bis zu 30 Prozent der bestehenden Hardware und dadurch Strom, CO2 und Entsorgungslasten ein. Aber zu viele Neuanschaffungen an Hardware und Software können einen Strich durch die Rechnung machen. Neue Simulationsprogramme unterstützen darin, nur an den dringend erforderlichen Stellen zu investieren.«

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