Client-Systeme

Transtec: Stromspar-PC mit Notebook-Chipsatz

21. April 2008, 9:40 Uhr | Bernd Reder
Verbraucht unter Volllast nur 31Watt: Der Mini-PC Senyo 610.

Ein Trick, um Strom sparende Client-Rechner zu bauen, besteht darin, sie mit Chipsätzen auszustatten, die eigentlich für Notebooks gedacht sind. Diesen Weg geht Transtec beim Senyo 610.

In den Senyo 610 hat Transtec den »Santa-Rosa«-Chipsatz von Intel integriert. Der Rechner lässt sich mit 4 GByte RAM ausstatten und hat einen Front-Side-Bus mit 800 MHz. Als Prozessor kann der Anwender entweder eine Santa-Rosa-CPU oder einen Celeron-Chip verwenden.

Auch für bunte Bilder ist Intel zuständig, genauer gesagt das 956GM-Express-Chipset. Der Senyo 610 wird wahlweise mit einer Standard-Festplatte mit 250 GByte ausgeliefert, oder mit einer Solid-State-Disk mit 64 GByte.

Zur Ausstattung gehören außerdem ein Double-Layer-DVD-Brenner und 4-in-1-Card-Reader. Für die Kommunikation sind ein WLAN-Chip (Intel 4965AGN), ein Gigabit-Ethernet-Port für kabelgestützte LANs sowie Bluetooth zuständig.

Strombedarf: 31 Watt

Nach Angaben von Transtec benötigt der Rechner unter Volllast maximal 31 Watt, im Ruhe-Modus nur 3,8 Watt. Das 1300 Gramm schwere Gerät ist 23 x 17 Zentimeter groß, lässt sich als auch auf dem Schreibtisch unterbringen.

Als Betriebssysteme bietet Transtec Windows XP, Windows Vista und Suse Linux Enterprise Desktop an. Das kleinste Modell des Senyo 610 mit einem Celeron 530 kostet rund 400 Euro (zuzüglich Mehrwertsteuer). Die Ausgabe mit einem Intel Core 2 Duo T8100 ist für rund 590 Euro zu haben.

Hintergrundinformationen zum System und den diversen Varianten sind auf dieser Seite von Transtec zu finden.


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