Grüne Telekommunikation

Unified-Communications schont die Ressourcen

19. Januar 2009, 10:33 Uhr | Werner Veith | Kommentar(e)
Die IP-Telefonie ist ein zentraler Bestandteil von Unified-Communications. (Quelle: Siemens Enterprise Communications)

Wenn Sprache, E-Mail und Video unter einer gemeinsamen Oberfläche zusammenwachsen, vereinfacht sich die Zusammenarbeit in den Unternehmen enorm. Außerdem hilft dieser Generationswechsel in der Telekommunikation, Ressourcen zu schonen, Energie einzusparen und weniger CO2 auszustoßen.

Der internationale Flugverkehr galt lange Zeit als Spitzenreiter, was die anfallende Menge an CO2-Emissionen betrifft. Doch hat sich mittlerweile herumgesprochen, dass die IP- und Netzwerktechnologie dem in nichts nachsteht. Durch die rasante Zunahme des weltweiten Datentransfers auf Basis des Internet-Protokolls werden immer mehr Server und Netzwerkelemente installiert und betrieben. Aber auch die sekundären Kosten wie für die Kühlung der Rechenzentren belasten die Bilanzen immer stärker. Der mit dem anwachsenden Datenverkehr verbundene Anstieg des Energieverbrauchs lässt sich jedoch durch effizientere Formen der Zusammenarbeit und bessere Kommunikationsmittel wenigstens teilweise kompensieren.

Unter dem Schlagwort Unified-Communications (UC) wachsen die heute existierenden verschiedenen Kommunikationsformen unter einer gemeinsamen Oberfläche zusammen. Außerdem findet eine Vereinheitlichung statt. Zu den verschiedenen Kanälen gehören etwa Sprache, Video, E-Mail, Chat, Instant-Messaging, SMS oder andere Mobilfunk-Services. Technische Basis ist die gemeinsame Übertragung von Sprache und Daten über die IP-Infrastruktur und ein einziges konvergentes Netzwerk.

Bei der traditionellen Telekommunikationstechnik saßen die Intelligenz und damit die Rechenleistung und der Schwerpunkt des Energieverbrauchs maßgeblich in der Telefonanlage. Diese bestand aus viel herstellerspezifischer Hardware und einzelnen Bauelementen. Die Endgeräte selbst benötigten nur wenig Strom und erhielten diesen problemlos über die Telefonleitung. Neben der Schaltungstechnik der Telefonanlagen erwies sich vor allem ihr Bedarf an Konvektionskühlung als echter Stromfresser. Kommunikationssysteme mit 1000 Nebenstellen hatten so etwa einen elektrischen Anschlusswert von bis zu 5,4 kW und einen mindestens ebenso hohen Bedarf an Kälteleistung.


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