Grüne Telekommunikation

Unified-Communications schont die Ressourcen

19. Januar 2009, 10:33 Uhr | Werner Veith | Kommentar(e)

Fortsetzung des Artikels von Teil 3

Geringere Kosten und weniger CO2-Emissionen

Hinter dem Schlagwort Virtualisierung verbergen sich dabei unterschiedliche Verfahren zur möglichst guten Auslastung der vorhandenen Hardware. So lassen sich beispielsweise mehrere Applikationsserver als virtuelle Maschinen auf einem einzelnen Server zusammenfassen. Normalerweise läuft jede Anwendung für sich auf einer eigenen Einheit.

Das bringt gleich mehrere Vorteile mit sich: So wird ein Großteil der vorher benötigten Hardware eingespart. Diese verbraucht dann auch keine Energie mehr und benötigt daher keine Kühlung sowie Platz. Damit keine der benötigten Applikationen zu wenig Leistung zugeteilt bekommt, überwacht die Virtualisierungs-Lösung ständig die Anforderungen der verschiedenen Anwendungen. Anhand dessen verteilt sie Speicherplatz und Rechenleistung entsprechend.

Die Zusammenfassung von Funktionen im Rahmen von Unified-Communications kann ebenfalls die Stromausgaben um bis zu 50 Prozent senken. Dies ist deshalb ein weiterer effizienter Ansatz für eine grüne Telekommunikation. Das hat auch eine Vergleichsstudie des Aachener Beratungshauses Comconsult Beratung und Planung gezeigt. Diese betrachtet eine Szenerie von 10.000 Teilnehmern mit einer dezentralen UC-Lösung von Cisco und der zentralen Variante von Siemens Enterprise Communications. Die Endgeräte, 9900 IP-Telefone und 96 analoge Endgeräte für Notrufe, verteilen sich dabei auf einen zentralen Standort und mehrere Außenstellen beziehungsweise Filialen.


  1. Unified-Communications schont die Ressourcen
  2. Mehr Energieeffizienz bei zentralen Kommunikationslösungen
  3. Unified-Communications schont die Ressourcen (Fortsetzung)
  4. Geringere Kosten und weniger CO2-Emissionen
  5. Unified-Communications schont die Ressourcen (Fortsetzung)
  6. Unified-Communications schont die Ressourcen (Fortsetzung)

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