Einsatzmöglichkeiten und Managementtools von Hyper-V

Verwaltungs-Cockpit für virtuelle Systeme

14. Januar 2009, 11:10 Uhr | Werner Veith | Kommentar(e)
Die Architektur des Hyper-V besteht aus einer Verwaltungspartition, der Parent-Partition, und den Gästen in den Child-Partitionen.

Mit der Virtualisierungsplattform »Hyper-V» will sich Microsoft auf einer Ebene mit Vmware und »XenServer« von Citrix stellen. Hyper-V gibt in unterschiedlichen Ausprägungen und mit verschiedenen Verwaltungsmöglichkeiten. Dadurch lässt sich die Lösung auch in größerem Stil einsetzen.

Mit dem »Hyper-V« hat Microsoft ihr Portfolio für die Virtualisierung von Serversystemen erneuert. Um dezidiert auf die jeweiligen Anforderungen eingehen zu können, unterstützt die Lösung mehrere Einsatzszenerien: Einmal gibt es die Lösung in einer Version, die den Windows-Server 2008 als Unterbau nutzt. Ein Download findet sich auf der Microsoft-Website. Zum anderen bietet der Hersteller den frei verfügbaren »Hyper-V Server 2008« an. Sofern der Windows-Server 2008 als Grundlage verwendet wird, lässt sich Hyper-V sehr einfach aktivieren.

Die Software unterstützt hierbei beide Varianten des Windows-Servers: den vollständigen Server mit grafischen Interface sowie dem Dot-Net-Framework und den abgespeckten »Windows Server Core«. Die Installation des Hyper-V erfolgt bei der Verwendung mit dem Windows-Server durch die Aktivierung der Hyper-V-Rolle. Hochverfügbarkeit wird nicht durch zusätzliche Software, sondern durch die in Windows vorhandenen Cluster-Dienste bereitgestellt. Virtuelle Maschinen lassen sich so einfach als Clusterressource einrichten und so hoch verfügbar machen.

Die Kernfunktionen des Hyper-V sind in allen drei Varianten identisch. Es handelt sich immer um eine Virtualisierungssoftware, die einen X86-Rechner virtuell nachbildet. So lassen sich Betriebssysteme und Applikationen ausführen, die einen X86-Rechner als Unterbau benötigen. Dabei werden sowohl 32-Bit-, wie auch 64-Bit-Instanzen unterstützt. Der Hyper-V selbst wiederum benötigt in jedem Fall eine 64-Bit-CPU mit integrierten Virtualisierungsfunktionen. Aus diesem Grund hat der »Virtual Server 2005 R2«, der Vorläufer des Hyper-V, auch weiterhin seine Berechtigung. Er begnügt sich mit 32-Bit Hardware und arbeitet auch mit Prozessoren ohne Virtualisierungsfunktionen in Hardware.


  1. Verwaltungs-Cockpit für virtuelle Systeme
  2. Die Architektur des Hyper-V
  3. Spezielle Anpassungen sorgen für Beschleunigung
  4. Sicherheitsaspekte des Hyper-V
  5. Verwaltungswerkzeuge und Einsatzszenerien
  6. Die Verwaltung durch den System-Center-Virtual-Machine-Manager

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