Einstiegs-System mit leistungsfähigem Board

VXL mit Kampfpreis für Thin-Clients

28. Februar 2008, 17:41 Uhr | Werner Veith
Die Einstiegserie TC23xx von VXL Instruments kostet 145 Euro.

Mit der »Itona TC23xx«-Serie liefert VXL Instruments einen Thin-Client mit ICA- und RDP für 145 Euro. Die bestehende »Itona T43xx«-Thin-Client-Serie erweitert der Hersteller weiter um leistungsfähigere Klasse »Itona TC73xx/74xx«.

Die TC23xx-Serie erbt von der T43xx-Reihe das Board mit dem C7-Prozessor VIA mit 1 GHz. Gegenüber diesem besitzt die Einstiegslösung nur einen seriellen Port weniger. Das Gerät kommt fest mit 32 MByte Flash und 256 MByte RAM. Weiter ist das Netzteil integriert. Die Thin-Clients gibt es mit Linux (Kernel 2.6) und Windows-CE. Alle Geräte von VXL lassen sich mit der Administrations-Software »XLmanage 2.1 « zentral verwalten.

Die obere Leistungsklasse TC7xxx kommt mit einem DVI-Anschluss auf dem Via-Board mit C7-Prozessor. Über den zusätzlichen VGA-Anschluss lassen sich so zwei Monitore anschließen. Außerdem besitzt das System einen Gigabit-Ethernet-Anschluss. Über zwei interne USB-Anschlüsse lassen sich eine Wireless-LAN-Karte für 802.11b/g und ein Smart-Card-Reader zurüsten. Im Gegensatz zum kleinen Bruder sind Flash und RAM ausbaufähig.

Die TC7xxxx-Thin-Clients kommen mit Linux und Mozilla, Windows-CE oder XP-embedded (XPe). Für letzteres bietet VXL auf der Website einen Konfigurator, mit dem sich der Anwender seine XPe-Module zusammenstellen kann. Für den Einsatz in einer Virtual-Desktop-Infrastructure (VDI) besitzt die Linux-Version einen Connection-Broker von Leostream. Außerdem kommt die Terminal-Emulations-Suite »Powerterm« von Ericom mit. Auch bei der großen Serie ist das Netzteil integriert. Die Systeme gibt es für 240 Euro. VXL fertig die drei Desktop-Thin-Client-Serien selbst in Bangalore in Indien.

Bei der Version 2.1 von XL-Manage gibt es jetzt mehrfache Untergruppen. Die Gruppenbildung kann etwa über IP-Adressen oder Subnetze erfolgen. Mittels DCHP erhält ein Thin-Client die Adresse mit dem XL-Manage-Server. Dort meldet es sich und wird etwa an Hand des Subnetzes einer Gruppe zugeordnet. Danach empfängt es automatisch die zugeordnete Konfiguration. Weiter hat VXL den XPe-Administrationsbereich etwa um Application-Deployment erweitert. Mittels Mirroring lässt sich die XPe-Konfiguration eines Thin-Clients an andere verteilen.


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