Synaxon-Onlineshop stärkt Wettbewerbsfähigkeit der Partner

»Wer nicht online ist, hat künftig ein Problem«

2. Juni 2010, 10:05 Uhr | Matthias Hell | Kommentar(e)
Synaxon-Chef Frank Roebers sieht sich mit seiner Online-Strategie auf dem richtigen Weg

Synaxon-Chef Frank Roebers ist überzeugt, dass es die richtige Entscheidung war, Ende 2009 einen zentralen PC-Spezialist Onlinestore zu eröffnen. Die Internet-Plattform komme nicht nur bei den Kunden gut an, sondern stärke auch die Position der Synaxon-Partner in einer sich wandelnden Handelswelt.

Als Ende 2009 die von Synaxon-Chef Frank Roebers ins Leben gerufene Shopping-Community Snippr in den Onlinestore von PC-Spezialist umgewandelt wurde, sorgte das in der Branche für Aufsehen: Nicht nur gelang es, mit der Zustimmung der Mitglieder eine zentrale Internet-Plattform für die Kooperation zu etablieren, sondern präsentierte sich Pcspezialist.de zudem noch als ausgesprochen moderne E-Commerce-Lösung mit originellen Community-Funktionen (CRN berichtete).

Ein halbes Jahr nach dem Start des Onlineshops zeigt sich Roebers im Gespräch mit Computer Reseller News zufrieden: »Schon mit Snippr ist unser Onlinegeschäft pro Quartal jeweils um rund 30 bis 50 Prozent gewachsen und auch nach der Umfirmierung gab es im ersten Quartal 2010 ein Umsatzplus von 50 Prozent.« Für das laufende Jahr strebe Synaxon mit der Online-Plattform einen Umsatz von 7 bis 10 Millionen Euro an. Der Erfolg der Internet-Strategie lasse sich jedoch nicht nur an den Umsatzzahlen messen. So sei es durch den Onlinestore gelungen, die Kooperationsmitglieder einkaufsseitig zu stärken. Im Dezember hätten sich zum Teil Einkaufs-Ersparnisse im zweistelligen Prozent-Bereich ergeben. »Zum einen werden unsere Partner so gegenüber den Etailern wettbewerbsfähiger«, erklärt Roebers, »und zum anderen kaufen auch unsere Partner seltener Ware im Internet ein.«

Dennoch gibt es für den PC-Spezialist Onlineshop noch Entwicklungsbedarf. Wie Roebers einräumt, würden die Community-Elemente derzeit noch nicht in dem vorgesehenen Umfang genutzt. Und auch die Abholung und Bezahlung von Online-Bestellungen im lokalen Fachmarkt sei noch nicht umgesetzt. In einigen Fällen fürchteten sich die Kooperationsmitglieder schlicht vor der zunehmenden Preistransparenz durch die vollkommene Integration von Onlinehandel und stationärem Verkauf. »Es sind noch immer einige Partner skeptisch. Doch setzt sich zunehmend die Erkenntnis durch, dass bei einem Weglassen des Webshops auch niemand gewinnen würde«, so Roebers. Bei der Entscheidung für die zentrale Internet-Plattform habe es sich um ein 80:20-Ergebnis gehandelt und da brauche es nun einmal Überzeugungsarbeit. »Im Vergleich zu anderen Kooperationen haben wir jedoch den Eindruck, dass sich unsere Partner durch den Onlineshop deutlich weiterentwickelt haben.«


  1. »Wer nicht online ist, hat künftig ein Problem«
  2. Neue Perspektiven für die Partner

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