Auch 3D-Modelle möglich

WLAN-Planung mit 11n: Motorola erweitert ihre Software

12. August 2008, 13:31 Uhr | Werner Veith
Durchspielen verschiedener WLAN-Szenerien mit »LANPlaner« von Motorola für die Funkabdeckung

Mit der Version 11 unterstützt die WLAN-Planungs-Software »LANPlanner« von Motorola auch Funknetze nach dem kommenden Standard 802.11n. Damit lässt sich auch für 11n die Ausbreitung der Funkwellen vorhersagen.

Nach einer Umfrage im Auftrag von Motorola planen vier von zehn Interviewten den Einsatz des kommenden WLAN-Standards 802.11n. In ihre Wireless-Software »LANPlanner 11« integriert Motorola nun auch 11n. So kann der Administrator auch die Position von 11n-Access-Points wie dem »AP-7131« des Herstellers bestimmen. Durch die 3D-Fähigkeit berücksichtigt die Software die Funkwellenausbreitung auch über beziehungsweise unterhalb eines Stockwerks.

Mit dem LAN-Planner können Unternehmen auch die Funkausbreitung im Outdoor-Bereich berechnen. Dazu gehört auch der Einsatz von Dual-Slant-Antennen. Diese übertragen parallel zwei Datenströme. Dies wiederum unterstützt 11n durch Mimo (Multiple-Input, Multiple-Output).

Auch den Einsatz von 11n-Funksensoren wie dem AP-7131 hilft der LAN-Planner. So kann der Administrator deren Standorte festlegen, um eine möglichst gute Abdeckung zu bekommen.

Als Basis für Festlegung der Standorte importiert die Software »AutoCAD«-Zeichnungen des Gebäudes. Nach der Installation kann die Lösung die Netzwerk-Performance messen. Außerdem hilft sie dem IT-Verwalter bei der Problemsuche. Solche entstehen etwa, wenn APs mehr Mitarbeiter versorgen als ursprünglich geplant. Außerdem kann er Site-Survey-Daten importieren und diese mit der Planung vergleichen.

Ein Wizard soll dem Administrator bei der 11n-Planung helfen. Er berücksichtigt drei mögliche Szenerien. Dazu gehört einmal die Greenfield-Installation: Es ist noch gar kein WLAN-Netz vorhanden. Bei der zweiten Szenerie geht es um den Ersatz eines existierenden Funknetzes mit 11n. Als dritte Möglichkeit gibt es den parallelen Einsatz von 11a/b/g und 11n. Dies wird voraussichtlich die häufigste Fall sein. Die Software soll im dritten Quartal kommen.


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