Französischer Hyperscaler Scaleway

40 neue Cloud-Dienste bei Arrow

Scaleway
Lässt ungerne Behörden außerhalb der EU in die Public Cloud-Speicher seiner Anwebder blicken: Yann Lechelle, CEO Scaleway
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Datensouveränität und DSGVO-Konformität sind gute Argumente für eine Portfolioerweiterung. Distributor Arrow bietet Partnern nun mit Scaleway Alternativen zu US-Hyperscalern.

ArrowSphere, die Cloud-Management-Plattform von Distributor Arrow, wird um rund 40 Public-Cloud-Lösungen des französischen Providers Scaleway ergänzt. Die Distributionsvereinbarung gilt für ganz Europa. Damit erweitert Arrow sein Angebot für Partner, deren Kunden aus regulatorischen oder anderen Gründen lieber auf Hyperscaler mit Sitz in der EU zurückgreifen.

Datensouveränität und DSGVO-Compliance seiner „seit jeher wichtige Aspekte für unsere Partner und deren Endanwender“, hebt Eric Gourmelen, Vice President IT für den Cloud-Bereich von Arrow Enterprise Computing Solutions, auf die rechtlichen Vorteile ab. Es gibt für die Franzosen natürlich auch noch andere Vorzüge, einen VAD wie Arrow einzuschalten: Nämlich die eigene Marke bekannter zu machen und Systemhäusern technisch den Zugang zu den Scaleway-Services zu ermöglichen. Letzteres geht für Diensteanbieter bei Arrow noch schneller, seit der VAD zu Jahresbeginn sein Programm „ArrowSphere Fast Onboarding“ gestartet hatte. „Dank der hohen Qualität unserer API und der technischen Expertise unserer beider Unternehmen konnte die Integration der Scaleway-Angebote in ArrowSphere sehr schnell umgesetzt werden“, erläutert Gourmelen.

Scaleway biete laut Arrow vor allem Start-ups und Entwicklern kostengünstige Dienste und zudem eine eigene Software zur Verwaltung von Computing-Ressourcen. Das sorge für zusätzliche Flexibilität. Auf diese Weise könnten Anwender über die Benutzeroberfläche/API von Scaleway die am besten geeigneten europäischen Regionen für die Bereitstellung von Cloud-Ressourcen auswählen und damit multiregionale, hochverfügbare Umgebungen und Anwendungen realisieren.

Scaleway-Lösungen seien „auf reibungsloses Zusammenspiel konzipiert und ausgelegt“, wirbt Yann Lechelle, CEO von Scaleway. „Jedes Element, das Rechen-, Speicher- und Netzwerkmodule enthält, kann mit einigen wenigen Klicks zu einem Projekt hinzugefügt werden, und somit kann die Infrastruktur ganz nach Bedarf wachsen und flexibel angepasst werden.“

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