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Vernetzung des Mittelstandes

Devolo will Partner als Lösungsanbieter

04. Januar 2016, 10:10 Uhr   |  Timo Scheibe | Kommentar(e)


Fortsetzung des Artikels von Teil 1 .

Zum September launchte der Hersteller mit »d-Bizz« ein neues Partnerprogramm für Systemhäuser und Reseller. Den rund 4.000 registrierten Teilnehmern im alten Programm wurde mit der Option, sich für das d-Bizz anzumelden, gekündigt. Mit der Initiative wollte Devolo eine ­klare Trennlinie zwischen dem B-2-B- und dem Consumer-Segment ziehen. Für den Privatanwenderbereich gibt es seitdem kein Partnerprogramm mehr.

Die registrierten »Business-Partner« erhalten bei Devolo bessere Einkaufskonditionen – Umsatzhürden gibt es bei d-Bizz zunächst nicht. »Wir wollen das Thema am Anfang für alle Interessenten öffnen«, erklärt Thomas Retzlaff, Director Sales bei Devolo Business Solutions. Dies soll aber nicht immer so bleiben. Mit der Zeit will der Aachener Netzwerkausrüster die Qualität im Partnerprogramm sukzessive erhöhen. Reseller finden im Online-Portal Schulungen und ­Webinare sowie eine »Solution Bibel«, die für 22 Szenarien Lösungswege aufzeigen soll. Auch Roadshows sind ein Thema für den Hersteller. »Die Lösungs- und Service-Orientierung sehen wir als Beendigung des Schiebens von Boxen an«, sagt Retzlaff. Er will den Fachhandel dazu bringen, lösungsorientiert zu arbeiten und dem Kunden maßgeschneiderte Angebote anzubieten. »Service ist gefragt, das muss der Reseller auch ein Stück mitnehmen«, fordert Retzlaff.

Partner, die mit ihrem Engagement hervorstechen, haben die Möglichkeit von Devolo zum »Solution Partner« ernannt zu werden. Retzlaff schwebt vor, dass sich dieser exklusive Kreis aus 30 bis 50 Resellern zusammensetzt. Sie sollen durch ihre Leistungen einen Mehrwert für den Kunden bieten und in der Lage sein, auch größere Projekte zu bewältigen und zu managen. Dazu bietet der Hersteller mittlerweile ein Portfolio für das Business-Umfeld an, das sich von Internet of Things-, sowie M-2-M- über Powerline- bis hin zu WLAN-Produkten erstreckt. Eine Wartungssoftware ist laut Himmels bei den professionelleren Businessgeräten immer dabei. »Wir haben auch die Möglichkeit, in Industrieprojekten OEM anzubieten, schließlich sind wir in diesem Bereich traditionell stark unterwegs«, sagt der Vice President der Business Unit. Auch gegenüber Kooperationen bei der Vernetzung von Dingen sei der Hersteller aufgeschlossen, erzählt Himmels. Zudem plant Devolo regional weiter zu wachsen. Derzeit konzentriert sich der Netzwerkausrüster auf seine Kernmärkte in Deutschland, Österreich, Frankreich und in der Schweiz. Es gibt jedoch Pläne, auch in den Benelux-Ländern aktiv zu werden.

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