Marktstudie: Storage-Systeme

EMC und IBM sind die Gewinner im Storage-Markt

12. September 2007, 0:50 Uhr | Bernd Reder | Kommentar(e)

Ein solides Umsatzwachstum von 8 Prozent verzeichnete laut IDC der Bereich Netzwerk-Storage-Systeme im vergangenen Jahr. Von den 17 Milliarden Dollar Umsatz sicherte sich EMC 3,73 Milliarden und behauptete damit den ersten Platz.

EMC baute im vergangenen Jahr seinen Marktanteil bei Speicher-Systemen von 21,3 auf 21,9 Prozent aus. Eine Veränderung gab es auf dem zweiten Platz: IBM überholte mit 15,1 Prozent Hewlett-Packard, dessen Anteil um 1,1 Prozent auf 14,3 Prozent zurückging.

Auch Dell und Hitachi konnten ihre Position nicht verbessern. Dell, der wichtigste OEM-Kunde von EMC, setzt Systeme im Wert von 1,4 Milliarden Dollar um. Allerdings sank der Marktanteil der US-Firma um 0,3 Prozent auf 8,3 Prozent.

Gleiches gilt für Hitachi Data Systems: Zwar stieg der Umsatz um 4,9 Prozent auf 1,36 Milliarden Dollar. Dennoch büßte der Hersteller 0,2 Prozent ein und landete mit 8 Prozent Marktanteil auf Platz 5.

Starke Nachfragen nach Systemen im mittleren Preissegment

Besonders gefragt waren laut IDC im vergangenen Jahr Speicher-Systeme im Preisbereich zwischen 15.000 und 150.000 Dollar. In diesem Segment war ein zweistelliges Umsatzwachstum zu verzeichnen.

Der Grund dafür war die wachsende Nachfrage seitens kleiner und mittelständischer Firmen. Hinzu kam, dass Unternehmen verstärkt Systeme installieren, auf denen sie E-Mail-Archive, digitale Dokumente aller Art und Sicherungskopien von wichtigen Informationen ablegen.

Ein besonders starkes Wachstum verzeichnete IDC bei Network-Attached-Storage-Systemen (NAS). Im vierten Quartal 2006 stieg der Umsatz in diesem Segment um 21,9 Prozent. Marktführer war EMC mit einem Anteil von 41 Prozent.

Ebenfalls ein starkes viertes Quartal verzeichnete iSCSI mit einem Plus von 78,9 Prozent. Diesen Bereich dominiert Netapp mit 23,0 Prozent, gefolgt von EMC mit einem Umsatzanteil von 18,2 Prozent.

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