Schwerpunkte

Storage-Markt im Wandel

Hardware allein reicht nicht

08. Juni 2020, 13:32 Uhr   |  Daniel Dubsky | Kommentar(e)


Fortsetzung des Artikels von Teil 3 .

Ohne Beratung geht es nicht

Flash-Array oder Hybrid-System, Cloud-Storage oder lokale Infrastruktur – hier zeigen sich bereits einige Fragestellungen, bei denen Partner ihre Kunden beraten und anschließend bei der Ausarbeitung und Umsetzung entsprechender Storage-Konzepte helfen können. »Nahezu alle Unternehmen setzen auf Hybrid-IT«, sagt Stefan Roth, Head of Storage Business & Category Management Datacenter Central Europe bei Fujitsu. Die Integration sowie die effiziente und homogene Verwaltung dieser hybriden Infrastrukturen sei ein wichtiges Geschäftsfeld für Partner, die Nachfrage nach kompetenter Beratung steige kontinuierlich. »Für den Channel heißt das, Beratungskompetenz zu entwickeln und technologisch immer am Ball zu bleiben. Dies beschränkt sich nicht nur auf den reinen Storage, sondern gilt auch für Bereiche wie IoT und Edge, die unmittelbaren Einfluss auf die Storage-Strategie von Unternehmen haben. Speziell für kleinere Partner kann dabei auch eine Fokussierung ein richtiger Schritt sein.«

Durch eine stärkere Fokussierung können Partner beispielsweise einen bestimmten Kundenkreis gezielt ansprechen oder sich zum Spezialisten für ein bestimmtes Thema weiterentwickeln. »Nicht jeder Partner hat die Kundenbasis oder Expertise, um alle neuen Themen in der Tiefe abzudecken. Aber das muss man auch nicht«, beruhigt Stimberg. »Selbst im Bereich Backup – oft als langweilig verschrien – gibt es bei fast allen Kunden Handlungsbedarf.«

Darüber hinaus können sich Partner nach Einschätzung von Sven Nimmich, Storage Solutions Evangelist bei der Lenovo Data Center Group, gut mit Datenmanagement, besonders unter Datenschutzgesichtspunkten, und Managed Services im Storage-Bereich positionieren. »Damit können sie Unternehmen helfen, die notwendige, unternehmensinterne Digitalisierung voranzutreiben und deren IT-Fachkräfte entlasten. Es eröffnet sich die Chance, Kunden enger an sich zu binden und eine nachhaltige Geschäftsbeziehung aufzubauen, denn das reine Ersetzen von Speichersystemen durch neue Hardware wird als Geschäftsmodell in Zukunft nicht mehr wirtschaftlich sein.«

Ohne die Storage-Basics geht es aber auch künftig kaum. »Das effiziente und sichere Speichern von Daten ist für Unternehmen noch immer kritisch – und wird im Rahmen der Digitalisierung von Tag zu Tag wichtiger«, so Höhne. »Aber das allein gut zu machen, reicht nicht mehr.« Es gehe darum, sichere Multicloud-Umgebungen für Kunden aufzubauen, die unterschiedlichsten Datenquellen einzubinden, die Daten zu sichern und effektiv zu managen und schließlich darum zu helfen, »aus dem kostbaren Rohstoff Daten hilfreiche Informationen zu gewinnen«.

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1. Hardware allein reicht nicht
2. Der Flash-Boom hält an
3. Die Cloud als Chance
4. Ohne Beratung geht es nicht
5. Corona verändert Prioritäten

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