Red Hat erweitert Kubernetes-Plattform

Hybrid-Cloud-Projekte beschleunigen

4. Februar 2022, 11:01 Uhr | Anna Molder | Kommentar(e)
Red Hat Unternehmenszentrale
© Red Hat

Red Hat hat angekündigt, dass OpenShift Data Foundation ab sofort Teil von OpenShift Platform Plus ist. Damit integriert Red Hat Daten-Services, einschließlich softwaredefiniertem Speicher, als ganzheitliches Angebot in die Kubernetes-Plattform für Unternehmen.

OpenShift Platform Plus stelle einen kompletten, Multi-Cloud-fähigen Kubernetes-Stack out-of-the-box bereit, der die wesentlichen Anforderungen von DevSecOps- und Anwendungsentwicklern erfüllen soll. Die Ergänzung um OpenShift Data Foundation biete dabei eine einheitliche Datenplattform mit persistentem Speicher, die Clouds und Infrastruktur umfasst, kombiniert mit Daten-Management-Funktionen für IT-Teams.

Kubernetes ist der De-facto-Standard für die Containerorchestrierung und liefert eine leistungsstarke Engine für die Orchestrierung im großen Maßstab. Das System benötigt aber zusätzliche Komponenten, um die Anforderungen von Unternehmen in puncto Entwicklung und Betrieb moderner Anwendungen zu erfüllen. OpenShift Platform Plus vereine die dafür nötigen Funktionen, sodass sich Applikationen über den gesamten Softwarelebenszyklus hinweg in Kubernetes-Clustern sichern und verwalten lassen.

OpenShift Platform Plus umfasst unter anderem OpenShift Container Platform, eine einheitliche Hybrid-Cloud-Grundlage auf Basis von Kubernetes, die Entwicklerteams helfen soll, Anwendungen schnell zu programmieren und bereitzustellen, während das IT-Team von Flexibilität und Effizienz profitieren soll. Advanced Cluster Security for Kubernetes erhöhe zudem die Sicherheit von Softwarelieferketten, Infrastruktur und Workloads.

Darüber hinaus sorge Advanced Cluster Management for Kubernetes für eine durchgängige Sichtbarkeit, Verwaltung und Kontrolle von Kubernetes-Clustern sowohl in hybriden als auch Multi-Cloud-Umgebungen. Mit Quay sei es möglich, eine globale und skalierbare Container-Registry für eine einheitliche, infrastrukturübergreifende Build-Pipeline bereitzustellen. OpenShift Platform Plus umfasse schließlich OpenShift Data Foundation Essentials, um ein integriertes Cluster-Daten-Management für containerisierte Workloads über hybride und Multi-Cloud-Umgebungen hinweg anzubieten.

Mit OpenShift Data Foundation, das in OpenShift Platform Plus integriert ist, erhalten Unternehmen laut Red Hat einen direkten Zugriff auf Daten-Services, die in der Containerlandschaft eines Unternehmens in Gebrauch sind, um so Speichersilos zu vermeiden. Die jüngste Version der Speicherlösung, OpenShift Data Foundation 4.9, enthalte Funktionen, mit denen Unternehmen schnell und effizient Anwendungen entwickeln und bereitstellen können. Multi-Cloud Object Gateway Namespace Buckets sollen die Herausforderungen der Datenverfügbarkeit lösen, indem sie eine flexiblere Möglichkeit bieten, Datenanforderungen über verschiedene Cloud-Standorte hinweg zu erfüllen. Mit der Persistent-Volume-Verschlüsselung sei es mögliche, die Encryption Keys getrennt von ihrem Cluster zu verwalten und aufzubewahren. Dies verbessere die Granularität der Verschlüsselung und ermögliche, dass die User ihren eigenen KMS-Schlüssel (Key-Management-Service) mitbringen.

Zuerst erschienen auf lanline.de.

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